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Von Windhosen, Wasserhosen und Trichterwolken : Tornados in SH: „Es gibt sie, aber bloß keine Panik!“

vom
Aus der Onlineredaktion

42 bestätigte Fälle von Tornados gab es bis Oktober 2014 deutschlandweit. Auch durch Schleswig-Holstein wirbelten 13 Windhosen. Warum wir trotzdem keine Verhältnisse wie in den USA befürchten müssen, erklärt shz.de.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 21:22 Uhr

Flensburg | Es heißt oft, Tornados („umkehren, wenden, drehen“) gibt es nur im Mittleren Westen der USA. Doch auch in Europa gibt es sie. Häufig als Windhose abgetan, fristen sie ihr Dasein als „Mythos Tornado“ in den Archiven einiger Wetterfrösche und privater Sturmjäger. Dennoch taucht das Thema „Tornado“ immer wieder in den Medien auf. 42 bestätigte Fälle listet die Tornadoliste im Jahr 2014 für Deutschland. Dazu gesellen sich 221 Verdachtsfälle allein bis Oktober. Auch in Schleswig-Holstein konnten in diesem Jahr bislang 20 dieser Wetterphänomene beobachtet werden, 13 davon wurden bestätigt. Doch auch die sieben Verdachtsfälle sind Indiz für das häufige Auftreten von Tornados hierzulande.

Tornados treten dabei insbesondere in den Sommermonaten auf. „Mit der Intensität wie in den USA sind unsere 'Mini-Tornados' in Deutschland nicht zu vergleichen“, sagt Meteorologe Meeno Schrader gegenüber shz.de. Wind- und Wasserhosen kämen in Deutschland zwar relativ häufig vor, jedoch blieben diese nur maximal 15 Minuten stabil und seien weitaus weniger zerstörerisch als in den USA.

„Physik ist überall auf unserem Planeten gleich“, erklärt hingegen Ansgar Berling von Skywarn Deutschland. Dies bedeute, dass ein Tornado egal ob in Deutschland oder den USA ein Tornado ist und kein 'Mini-Tornado'. „Der Begriff 'Minitornado' verharmlost ein ernst zunehmendes und gefährliches Naturphänomen“, sagt Berling. Zwar würden die meisten Tornados in Deutschland tatsächlich schwächer sein als in den USA, kämen die richtigen Zutaten zusammen, würden aber auch hier in Deutschland Tornados der höchsten Intensität zustande kommen. Dies würden Sturmschäden in der Vergangenheit mehrfach beweisen (siehe starke Tornados in Deutschland). In Schleswig-Holstein wurde zuletzt in Hörnum auf Sylt, am 7. Oktober um 18.30 Uhr, eine sogenannte Wasserhose gefilmt.

Die häufigsten Wolken, aus denen ein Tornado hervorgehen kann, sind die gewöhnlichen Gewitterwolken. Ein Tornado braucht für seine Entstehung viel Energie. Bei extremen Wetterlagen spielen Feuchtigkeit, Wärme und instabile Luftschichten eine große Rolle. „Man kann vereinfacht sagen, dass 'Gewitterluft' die Entstehung eines Tornados begünstigt“, erklärt Schrader. Die sei in den Sommermonaten Juli, Juni und August im Norden am ehesten möglich. „Äußerst selten kommt es auch im Winter mal vor, dass die Wetterlage die Entstehung des Phänomens ermöglicht.“

In Hörnum auf Sylt sorgte diese Wasserhose am 7. Oktober für Aufsehen. Sie ist nicht die erste in diesem Jahr.
Die Wasserhose in Hörnum auf Sylt sorgte für Aufsehen. Sie ist nicht die erste in diesem Jahr. Foto: Martin Jacobs

Die Trichterwolke (englisch Funnelcloud) kann bei schweren Gewittern entstehen. Sie bezeichnet den sichtbaren Teil eines Wirbels. Berührt die rotierende Luftsäule den Boden, spricht man physikalisch gesehen von einem Tornado, in Deutschland von einer Wind- oder Wasserhose, je nachdem ob der Tornado zu Wasser oder auf dem Land wirbelt. Der Bodenkontakt besteht immer dann, wenn der Wirbel dort sichtbare Auswirkungen hinterlässt. Darunter versteht man zum Beispiel das Aufwirbeln von Staub oder Wasser. Nicht immer ist dabei der ganze Wirbel sichtbar. Oftmals setzt sich dieser unsichtbar unterhalb der Trichterwolke bis zum Boden fort. Häufig berührt der Trichter aber bereits im frühen Stadium den Boden – in der Regel ohne nennenswerte Auswirkungen.

 

Wie entsteht ein Tornado?
Hauptvoraussetzungen für die Entstehung eines Tornados sind hohe Luftfeuchtigkeit, ein Gewitter und eine vertikale Windscherung, also eine Zunahme und Drehung des Windes mit der Höhe. Foto: Michael Graf / Michael81

Berührt der Trichter den Boden nicht, so spricht man auch nicht von einem Tornado. Die sogenannte Blindtrombe bezeichnet eine Trichterwolke, die den Boden nicht berührt oder vorher abknickt. Ein Phänomen, das schwer nachzuweisen ist.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Deutschland führend auf dem Gebiet der Tornadoforschung. Alfred Wegener, Meteorologe und Geophysiker und Professor Johannes Peter Letzmann gelten als Wegbereiter der modernen Tornadoforschung. Im zweiten Weltkrieg kam die Forschung völlig zum Erliegen. In den 1960er Jahren entstand durch die Medien der Eindruck, dass in den USA Tornados auftreten und es in unseren Breiten nur harmlose Windhosen gibt. Diese Annahmen sind jedoch falsch. Entgegen vieler Meinungen gibt es keinen Unterschied zwischen Windhosen und Tornados. Weder bezüglich ihrer physikalischen Natur noch bezüglich ihrer Stärke.

Jedes Jahr ziehen Dutzende Tornados über den Himmel der Bundesrepublik, viele davon unbemerkt. Die Schäden durch Tornados in Deutschland gehen jährlich weit in die Millionen. Dabei sind die meisten Tornados hier – wie auch in den USA nur schwach und richten kaum Schäden an. In den USA sind nur wenige so stark, dass sie innerhalb einer Schneise nahezu alles zerstören. Diese Schneise kann etwa zwischen 20 und mehreren 100 Metern breit sein, in Extremfällen auch einen Kilometer und mehr. Die Lebensdauer eines Tornados beträgt zwischen einigen Sekunden und mehr als einer Stunde. Dabei legt er eine Strecke von wenigen Metern bis manchmal einigen Dutzend Kilometern zurück.

Aber: „Die Wind- und Wasserhosen, die in der Bundesrepublik dokumentiert werden, sind in den meisten Fällen schwächer als in den USA und wenn sie auftreten, sehr lokal begrenzt“, erklärt Schrader. Es gebe jedoch auch Fälle, wo in Deutschland Dächer abgehoben oder Bäume umgeknickt werden. „Es ist vorgekommen, dass ein Tornado einen Straßenzug verwüstet hat, dass wie in den USA aber ganze Ortschaften dem Erdboden gleich gemacht werden, ist in unseren Breiten in dem Ausmaß wie in Amerika noch nicht vorgekommen.“ Zum Vergleich: Ein Tornado der Stärke F5, also der höchsten Kategorie, wurde am 20. Mai in Oklahoma auf Video gebannt.

Seit den späten 1990er Jahren ist die Zahl der registrierten Tornados in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, deutlich angestiegen. Die genaue Zahl ist dabei nicht bekannt, für eine aussagekräftige Statistik reichen die vorliegenden Zahlen derzeit noch nicht aus. Nach den derzeit vorliegenden Zahlen muss jährlich mit etwa fünf oder mehr F2-Tornados, mit einem F3 alle zwei bis drei Jahre und alle 20 bis 30 Jahre mit einem F4 gerechnet werden. Ein F5 ist nach derzeitigen Erkenntnissen ein Jahrhundertereignis oder sogar noch seltener.

Wo wurden 2014 in SH Tornados gesichtet?

7. Oktober: Bei Hörnum auf Sylt wird ein Tornado auf dem Meer gesichtet.

2. Oktober: In Dagebüll wird eine Funnelcloud von Hattstedtermarsch aus in Richtung Nordwesten beobachtet.

1. Oktober: In List auf Sylt wird eine Funnelcloud (Trichterwolke) beobachtet. Ein Verdachtsfall

31. August: Eine Trichterwolke wird in Emschenhagen bei Kiel dokumentiert

31. August: In Wankendorf wird eine Trichterwolke beobachtet

17. August: In List auf Sylt  wird eine Wasserhose dokumentiert

15. August: Verdacht auf einen Tornado in List

15. August: Auf Amrum wird eine Wasserhose westlich von Wittdün beobachtet

15. August: In List auf Sylt gibt es einen erneuten Tornadoverdacht

12. August: In Westerheversand, nördlich von St. Peter-Ording wird auf einem Foto ein Tornado festgehalten.

27. Juli: Auf Amrum wird ein Tornado beobachtet

5. Juli: In Sierksdorf wird eine Funnelcloud gesehen. Die Trichterwolke ist nur ein Verdachtsfall.

5. Juli: In Jerrishoe bei Tarp werden Fotos von einer verdächtigen Wolke gemacht

1. Juli: Eine Wasserhose zieht über die Meldorfer Bucht

24. Mai: In Sillerup und Lütjenholm werden Windhosen gesichtet

23. Mai: In Schmilau bei Ratzeburg gibt es einen Tornadoverdacht

14. April: Auf Langeneß gibt es einen Tornadoverdacht

26. Januar: In Hohwacht wird eine Funnelcloud beobachtet

6. Januar: In Wedel wütet ein Tornado. Es entstehen Schäden

3. Januar: In Barmstedt wird ein Tornado gesichtet. Es entstehen Schäden

Welche Tornados in Deutschland waren die bisher stärksten?

1764: Am 29. Juni zog über Woldegk in Mecklenburg ein F5-Tornado hinweg.

1800: Über Hainichen in Sachsen wütete am 23. April ein F5-Tornado.

1927: Ein F4-Tornado richtete am 1. Juni in Lingen schwere Schäden an und zerstörte die kleinen Dörfer Auen und Holthaus nahezu vollständig. Neben einem getöteten Jungen gab es einige Schwerverletzte. Zuvor wurden in den Niederlanden durch diesen Tornado 25 Menschen getötet.

1936: Am 10. Januar zog ein F4-Tornado über Oberkassel und Heerdt bei Düsseldorf und zerstörte und beschädigte dort mehrere Fabrikanlagen.

1968: In Pforzheim wütete am 10. Juli 1968 ein F4-Tornado. In der Stadt und der näheren Umgebung wurden mehr als 2000 Häuser beschädigt, zwei Menschen starben. Die Schäden waren enorm, schätzungsweise 75 Millionen Euro. Wäre der Tornado nicht Sonntagabend, sondern werktags tagsüber aufgetreten, hätte es nach amtlichen Schätzungen mehrere 100 Tote gegeben.

1973: In Kiel starb ein Mann bei einem F3-Tornado am 5. Mai. ein Der Tornadoo zog eine über 60 km lange Schneise der Zerstörung durch Schleswig-Holstein und Teile der Kieler Innenstadt. Mehr als zehn Menschen wurden verletzt. Der Sachschaden wurde auf 30 Mio. DM beziffert.

1979: Am 24. Mai des Jahres fegte ein Sturm der Stufe F4 über Teile Brandenburgs hinweg. Betroffen war der Süden des Bundeslandes. Mit Unterbrechungen hinterließ der Tornado eine 56 Kilometer lange und 100 bis 400 Meter lange Schneise der Verwüstung. Größere Gegenstände wurden verfrachtet. Darunter war auch ein 10,5 Tonnen schwerer Mähdrescher. Teiche wurden leergesaugt und Bäume zeigten erste Anzeichen von Entrindung. Sechs Menschen wurden damals verletzt. Die Medien berichteten über das Ereignis nur wenig, in der regionalen Presse tauchten solche Naturkatastrophen damals nur am Rande auf.

2004: In Tönnisheide, Duisburg, Oberhausen und Essen würted im Juli 2004 ein F2 oder F3-Tornado. Es entstanden Schäden im Bereich von 100 Millionen Euro.

2006: In Hamburg starben am 27. März bei einem F2-Tornado zwei Menschen (Kranführer in umstürzenden Baukränen).  Es gab weitere Verletzte. Es entstand hoher Sachschaden. 300.000 Menschen waren vorübergehend ohne Strom.

 

Dieses ist nur ein Aufzählung wirklich verheerender Tornados mit hohen Schadenssummen. Es gibt noch jede Menge mehr Beispiele für F3 und auch F4 Tornados in Deutschland. Auch die Kategorie F4 und auch F5 kommen darin vor.

Wie werden Tornados klassifiziert?

Bis heute werden Tornados in der Regel in fünf Kategorien eingeteilt, die 1971 von Dr. T. Theodore Fujita entwickelt wurde. Die Schadenskala beschreibt Windgeschwindigkeiten und deren Schadensausmaß.

F0 (63 bis 117 Stundenkilometer), schwach, Äste brechen. Dachziegel werden abgedeckt

F1 (118 bis 183 Stundenkilometer), schwach, Bäume werden entwurzelt, Dächer abgedeckt

F2 (184 bis 255 Stundenkilometer), stark, alle Bäume stürzen um, es gibt erste Mauereinstürze

F3 (256 bis 334 Stundenkilometer), stark, erste Häuser stürzen ein, Autos werden fortgeweht

F4 (335 bis 420 Stundenkilometer), verheerend, Es entstehen Totalschäden, Bäume werden entrindet

F5 (größer 420 Stundenkilometer), verheerend, völlige Zerstörung und Verfrachtung findet statt.

 

Die Torro-Skala (T-Skala) wird in Europa häufig verwendet. In Kategorien von T0 bis T10 wird die Intensität eines Tornado angegeben. Sie gibt allein die Windstärke in Stundenkilometern wieder. T0 entspricht hierbei Beaufort 8, 61 bis 87 km/h.

Doch was sind die Gründe? Ist der Klimawandel schuld an der Häufung der Tornados auch in Deutschland? Jein sagt Meeno Schrader: „Physikalisch gesehen nimmt die Anzahl der Tornados zu.“ Steigende Wassertemperaturen und häufiger auftretende Wetter-Instabilitäten würden die Entstehung begünstigen. „Es gibt allerdings keine Statistik, die eine steigende Tendenz von Tornados belegt.“ Dies bestätigt auch Ansgar Berling: „Natürlich wird mehr beobachtet und mehr im Bild festgehalten, jedoch gibt es keine Daten die ein Ansteigen der Tornadohäufigkeit belegen.“ Neben dem Anstieg der Beobachtungen hat auch die wieder auflebende Tornadoforschung in Deutschland einen Anteil an der steigenden Dokumentation von Tornados.

Dass die Begeisterung für Wassersport seit den 60er Jahren gestiegen ist, ist ein weiterer Grund für vermehrte Tornadosichtungen. „Die Leute sind heute mehr draußen am Wasser und beobachten dadurch häufiger Wasserhosen.“ Smartphones und Kameras tragen einen großen Teil zur Dokumentation bei. Wer eine Wind- oder Wasserhose beobachtet, macht heute gleich ein Foto oder Video.

Vor allem an der Nordseeküste sowie in der Ostsee rund um die Insel Rügen sind Wasserhosen häufig zu beobachten. Dies bestätigen auch die Dokumentationen der Internetportale Tornadoliste oder Skywarn. Beide beobachten seit Beginn der 2000er die Himmel über Deutschland. „Das Interesse der Medien ist in Deutschland aber lange nicht so groß wie in den USA“, sagt Meeno Schrader. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Bilder wie im Video aus Bansin, nicht alle Menschen in Deutschland erreichen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zu Beginn der 2000er ein eigenes Tornado-Frühwarnsystem eingerichtet und beschäftigt geschulte Sturmjäger, um rechtzeitige Warnungen herausgeben zu können.

Wenn man einen Tornado beobachtet, sollte man auf keinen Fall in Panik verfallen, rät der Meteorologe. „Selbst wenn die Intensität der hiesigen Tornados um zehn, zwanzig oder dreißig Prozent zunehmen würde, hätten wir noch keine Verhältnisse wie in den USA.“ Wenn man die Möglichkeit habe, solle man ins Haus gehen und dabei die Fenster meiden. Bei einem Spaziergang sollte man Schutz suchen. „Man sollte zunächst beobachten in welche Richtung die Wind- oder Wasserhose zieht. In Deutschland kann man sich in der Regel aber noch zu Fuß von der Gewitterfront und dem daraus entstehenden Wirbel entfernen.“ Denn viele Tornados sind nicht breiter als 100 Meter. Mit einem Abstand von einem Kilometer ist man relativ sicher. Dennoch sollte man die Kraft der Natur nicht unterschätzen. Auch hierzulande können Stürme schwere Schäden anrichten. In Eckwarderhörne in Niedersachsen wurde am 30. August um 19.56 Uhr ein Handy-Video gedreht. Es zeigt eine Wasserhose, die nur wenige Meter vor dem Haus des Filmers vorbeizieht.

Extremwetterlagen und Tornados werden in Zukunft auch in Schleswig-Holstein eine größere Rolle spielen. Dennoch sind die nahenden Herbststürme eine größere Gefahr für Mensch und Infrastruktur. Auf Sylt hat man aus den Erfahrungen mit den Orkanen Christian und Xaver aus dem Jahr 2013 gelernt. Gabriele Gotthardt, Leiterin der Ordnungsamtes, sieht Sylt gut vorbereitet auf die neue Sturmsaison. „Es gibt ein insulares Gremium für solche Naturereignisse. Sobald sich eine Gefahr andeutet, beginnt die Stabsarbeit im Katastrophenschutz.“ Maschinen, das Material, die Sandsäcke – all das sei kein Problem. Beim Katastrophenschutz arbeiten alle zusammen: Verwaltung, DRK und Feuerwehr. „Wir können uns letztlich nicht mehr auf die Herbststürme vorbereiten, als bereit zu sein“, erklärt Inselwehrführer Hauke Block. Am 1. November soll es einen Katastrophenschutztag geben, an dem die Bürger informiert werden. „Wir wollen sie so weit bringen, dass sie mithelfen können“, sagt Block. Die Stürme, insbesondere das Orkantief Xaver, gingen an die Belastungsgrenzen der Einsatzkräfte.

 

Skywarn, ein ehrenamtlicher, eingetragener Verein mit Mitglieder aus ganz Deutschland. Skywarn arbeitet mit den Wetterdiensten zusammen und sind die Augen im Unwetter. Die Mitglieder von Skywarn sind keine Beschäftigten des Deutschen Wetterdienstes. Dennoch kooperiert der Verein sehr eng mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD). Auch Schulungen und Weiterbildungen führt der Verein selbst durch. Die Meldungen des Vereins kann jeder der sie haben möchte, unentgeltlich über die Homepage www.skywarn.de bekommen.

Die Webseite „Tornadoliste“ wird von Diplom-Meteorologe Thomas Sävert geführt. Thomas Sävert arbeitet ebenfalls als Warndienst-Meteorologe. Er ist einer der wenigen Personen, die sich seit Jahren mit dem Thema „Tornados in Deutschland und Europa“ beschäftigen. Er arbeitet eng mit der ESSL (Europen Severe Storm Laboratory), TAD und auch Skywarn zusammen.

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