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Deutscher Wetterdienst : Tief „Heini“ in SH: Ab Dienstagabend wird es stürmisch

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Es wird ungemütlich: Gegen 18 Uhr trifft ein Tief auf die Westküste Schleswig-Holsteins – und zieht dann Richtung Osten.

Hamburg | Das nordatlantische Sturmtief „Heini“ hat sich am Dienstagmittag auf seinem Weg über Schottland nach Skandinavien langsam der deutschen Nord- und Ostseeküste genähert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sollte der Wind am Abend aus Südwest bis West heftig mit Böen bis zur Stärke 8 blasen - dazu sollte starker Regen kommen.

Von 18 Uhr an werde sich „Heini“ an der Westküste Schleswig-Holsteins mit Böen der Stärke 9 bemerkbar machen, sagte der Meteorologe Steffen Schröter vom Deutschen Wetterdienst am Montag in Hamburg. Später in der Nacht könnten Gewitter mit orkanartigen Böen der Windstärke 11 hinzukommen. In Hamburg und im Binnenland werde es aber bei einem stürmischen Wind bleiben.

Eine Sturmflut wird es nach Vorhersage des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie nicht geben. Die Pegelstände in Hamburg und Cuxhaven könnten am Mittwochmorgen 1,30 Meter über dem Mittleren Hochwasser liegen. Erst ab 1,50 Meter spricht man von einer Sturmflut.

Am Mittwochvormittag zieht das Tief voraussichtlich weiter in Richtung Mecklenburg-Vorpommern. „Höhepunkt an Mecklenburg-Vorpommerns Ostseeküste ist zwischen 9 und 12 Uhr“, sagte Schröter. Dann könne der Sturm in Böen Orkanstärke erreichen.

Am Nachmittag werde sich das Wetter beruhigen, bis der Wind in der Nacht zum Donnerstag von Westen erneut auffrische. Er bringe ergiebigen Dauerregen. Innerhalb von zwölf Stunden könnten bis zu 25 Liter pro Quadratmeter fallen.

Die Temperaturen bleiben zunächst mild: 10 bis 16 Grad sind prognostiziert. Erst am Wochenende könnte es winterlich werden.

 

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erstellt am 17.Nov.2015 | 14:55 Uhr

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