Wetter in SH : Tief „Friederike“ bringt bis zum Wochenende noch mehr Schnee

In den kommenden Tagen soll es vor allem im Süden Schleswig-Holsteins immer wieder schneien.
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In den kommenden Tagen soll es vor allem im Süden Schleswig-Holsteins immer wieder schneien.

Zwar bleibt Schleswig-Holstein vom Sturm verschont, doch Schnee und Regen machen Autofahrern das Leben schwer.

shz.de von
17. Januar 2018, 13:13 Uhr

Kiel | Über aktuelle Entwicklungen zum Sturmtief „Friedrike“ berichtet shz.de hier im Liveblog.

Auf Schleswig-Holsteins Straßen bleibt es vorerst rutschig. Nachdem es bereits am Dienstagabend gleich mehrfach im Schleswig-Holstein und Hamburg gekracht hat, braut sich nun Sturmtief „Friederike“ über dem Atlantik zusammen, das am Donnerstag über Deutschland hinwegfegen soll und dem Norden vor allem eines bringt: Noch mehr Glätte.

„Vom Orkantief selbst wird Schleswig-Holstein zunächst nichts merken“, berichtet Meteorologe Sebastian Wache von der Wetterwelt in Kiel. Das Zentrum des Tiefs zieht über Hamburg hinweg, am schwersten soll sich der Sturm in der Mitte Deutschlands auswirken. Auf dem Brocken könnte es zu extremen Orkanböen von bis zu 150 Stundenkilometern kommen. Die Deutsche Bahn warnt ihre Fahrgäste im Internet bereits am Mittwoch vor möglichen Einschränkungen durch das Tief im Südwesten.

Vereinzelte stürmische Böen an den Küsten

In Schleswig-Holstein weht am Donnerstag zunächst Wind aus Nordost, der um die Mittagszeit für vereinzelte stürmische Böen im Bereich Eckernförder Bucht, Kieler Förde und Lübecker Bucht sorgen kann. Mit Abzug des Tiefs dreht der Wind dann auf Nordwest und an der Nordseeküste kann es zu einzelnen Böen bis zu Windstärke 8 kommen. Mit einem starken Hochwasser sei aber nicht zu rechnen, so Wache. Aktuell werden für die Nordsee Wasserstände von einem Meter über dem mittleren Hochwasser prognostiziert.

Gefährlicher für Schleswig-Holstein sind Schneefälle, die nördlich des Sturmkerns erwartet werden, warnt der Experte. Vor allem südlich vom Kanal kommt es ab der Mittagszeit bis in den Feierabendverkehr hinein immer wieder zu Schnee und Schneeregen, der für rutschige Straßen sorgt.

Schnee auch in den kommenden Tagen

Bis einschließlich Samstag soll sich die Wetterlage im Norden nicht allzu sehr ändern. Tiefausläufer bringen Schleswig-Holstein und Hamburg immer wieder Schnee und Regen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Erst am Sonntag zeigt sich die Sonne wieder, doch die nächste Schneefront deutet sich schon in der Nacht zum Montag an. Ab Dienstag steigen die Temperaturen wieder leicht an und es ist mit Regen zu rechnen. „Insgesamt bleibt es also bei dem diesjährigen Schmuddelwinter“, resümiert Wache.

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