Handball : THW plant weitere Zusammenarbeit mit Schwenker

Uwe Schwenker soll den THW Kiel weiter beraten.
Uwe Schwenker soll den THW Kiel weiter beraten.

Handball-Rekordmeister THW Kiel will weiter mit Ex-Geschäftsführer Uwe Schwenker zusammenarbeiten. Zudem soll Trainer Gislason über 2011 hinaus bleiben.

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08. Juli 2009, 11:11 Uhr

"Wir werden keinen festen Vertrag mit Schwenker abschließen, aber eine Zusammenarbeit für einzelne Projekte ist sicherlich denkbar", sagte der neue Aufsichtsratsvorsitzende des THW Kiel, Klaus-Hinrich Vater, bei der Vorstellung der neuen Führungsmannschaft des Clubs am Montag. Sollte der THW bei Spielertransfers Schwenkers Erfahrungen benötigen, werde man seinen Rat suchen. Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schwenker in der Affäre um angebliche Schiedsrichterbestechung.
"Wir wollen weiter in der Weltspitze des Handballs mitspielen", unterstrich Vater den Führungsanspruch des 15-fachen deutschen Meisters. Neben dem IT-Unternehmer war Götz Bormann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kiel, am 25. Juni von der Gesellschafterversammlung in den fünfköpfigen Aufsichtsrat gewählt worden. Drittes Mitglied ist Dieter Hein, der Vorsitzende des Gesamtvereins, der aufgrund der Statuten der Handball-Bundesliga mit 26 Prozent der Stimmen eine Sperrminorität hält.
Vater und Bormann wählten in der vergangenen Woche Rechtsanwalt Reinhard Ziegenbein und Ex-THW-Spieler Klaus Elwardt als weitere Mitglieder in das Kontrollgremium, das auf fünf Jahre eingesetzt ist. Zu konkreten Planungen wollte Schwenker-Nachfolger Uli Derad noch keine Aussage treffen. "Dafür war noch zu wenig Zeit", sagte der 43- Jährige, der vom TSV Dormagen kam. Auf eine Verlängerung des bis 2011 laufenden Kontrakts mit dem isländischen Trainer Alfred Gislason hat sich das neue Gremium bereits verständigt: "Das würden wir sehr begrüßen", betonte Vater.

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