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Herzschlag-Finale : THW Kiel ringt HSG Wetzlar nieder

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Sechstes Spiel, sechster Sieg – der THW Kiel bleibt als einziges Team der Handball-Bundesliga ohne Verlustpunkt. Die Kieler setzten sich gestern Abend gegen die HSG Wetzlar mit 26:25 (11:14) durch.

Kiel | Eigentlich wollten die Kieler ihrem Publikum eine Zitterpartie wie vor einer Woche beim 31:30 gegen Gummersbach ersparen, aber auch gestern gegen Wetzlar mussten  die Zuschauer durch ein Wechselbad der Gefühle, ehe die  Kieler   Sieg unter Dach und Fach gebracht hatten. Den stark ersatzgeschwächten Gästen um ihren prominenten Neuzugang Ivano Balic gehörte klar die erste Hälfte. Während die Wetzlarer ihre Angriffe ruhig und sicher ausspielten, schlossen die Kieler auf der anderen Seite meist viel zu schnell und überhastet ab – oder sie  scheiterten sie am bärenstarken Andi Wolff im HSG-Gehäuse. Die Folge: Die Hessen lagen von der ersten Minute an in Führung, die kurz vor dem Pausenpfiff sogar auf fünf Treffer (14:9) angewachsen war. Marko Vujin und Rene Toft Hansen  brachten den THW dann aber  bis zum Wechsel noch auf drei Treffer heran.

Nach dem Wechsel präsentierte sich dann  zunächst ein ganz anderer THW. Jetzt war endlich mehr Aggressivität und Tempo im Spiel der Hausherren, die ihren Gast kaum noch zur Entfaltung kommen ließen.   In der 37. Minute war die Wetzlarer Führung aufgebraucht, eine Minute später sorgte Vujin für die erste Kieler Führung des Spiels.  Beim  20:16 (45.) von Filip Jicha sah es dann sogar so aus, als würden die Kieler ihre Gäste mit einer Packung auf die Heimreise schicken. Doch die HSG  fand wieder zurück  ins Spiel und hielt die Partie offen. Die Kieler brauchten am Ende a einen immer stärker werden Johan Sjöstrand im Tor und eine gehörige Portion Glück, um den  Sieg in trockene Tücher zu bringen.

THW Kiel: Sjöstrand, Palicka;  Ekberg, Jallouz (1), Jicha (8), Klein (1), Palmarsson (1), Sigurdsson (1), Lauge (2), Sprenger (2), Toft Hansen (3), Vujin (7), Wiencek, Zeitz

 Wetzlar: Wolff, Hombrados; Balic (1), Fäth (2), Hahn (6), Klesniks (2), Krause (2), Tiedtke, Tönnesen (8/1), Weber (2), Bliznac, Rompf (2), Kraft

Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff (Düsseldorf)

Siebenmeter: – Zeitstrafen:

Zuschauer: 10250

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erstellt am 18.Sep.2013 | 21:53 Uhr

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