"Zeitung in der Schule (Zisch)" : Themen mit anderen Augen sehen

Johann Bühse, Felix Baum und Paul Schartner (von links) haben vergangenes Jahr Tiere aus der Zeitung gebastelt. Foto: cno
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Johann Bühse, Felix Baum und Paul Schartner (von links) haben vergangenes Jahr Tiere aus der Zeitung gebastelt. Foto: cno

Wieso kam es zur Euro-Krise? Wer macht unser Geld? Wie kommt der Strom in unsere Steckdosen? Ab November können Kinder als Nachwuchs-Journalisten Antworten finden.

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08. Oktober 2011, 11:17 Uhr

Neumünster | "Zeitung in der Schule (Zisch)" heißt das Projekt des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z). "Es ermöglicht den Kindern, selbst Themen zu erforschen. Die gefundenen Antworten kommen oft aus einem anderen Blickwinkel als das bei Erwachsenen der Fall wäre. Das lesen wir dann gerne", erklärt Projektleiter Georg Konstantinow beim Auftaktseminar den Lehrern.
Ab November dürfen sich 7500 Schüler aus ganz Schleswig-Holstein auf die vielleicht spannensten Monate im Schuljahr freuen: Recherchieren, Interviews führen, texten - neben Mathe, Deutsch und Englisch steht bald auch Zeitungskunde auf dem Stundenplan. Aber nicht nur das: Die Wirtschaftspartner Eon Hanse und die Deutsche Vermögensberatung öffnen ihre Tore für Experten-Interviews zu den Themen Wirtschaft und Energie. "Wir haben uns für jede Klassenstufe spannende Themen überlegt, über die die Schüler berichten können", sagt Andrea Camman von Eon Hanse. Für die etwas Älteren bietet Maria Lehmann von der Deutschen Vermögensberatung sogar ein Bewerbungstraining an.
"Die Jüngsten sind am neugierigsten"
Ina Reinhart, verantwortlich für die Kinder Nachrichten (Kina) in unseren Zeitungen, freut sich auf viele Besucher in der gläsernen Redaktion. In der Flensburger Ausstellung Phänomenta können die teilnehmenden Klassen die Erstellung einer Zeitung im Miniaturformat hautnah miterleben.
Seit acht Jahren ist Dörte Moritzen sh:z-Projektredakteurin. Sie berichtet: "Die Jüngsten sind am neugierigsten und wollen am liebsten sofort loslegen." Daran erinnern sich auch Johann, Felix und Paul aus Bönebüttel gerne zurück: "Zisch hat so viel Spaß gemacht, dass wir jeden Tag Angst hatten, es könnte der letzte sein."

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