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Tief „Heini“ : Sturm richtet in SH kaum Schäden an, Hamburger Fischmarkt unter Wasser

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Gewarnt wurde vor starken Gewittern mit schweren Sturmböen. Doch das Tief bleibt im Norden relativ harmlos.

Hamburg | Das Sturmtief „Heini“ ist in der Nacht auf Mittwoch in Hamburg und Schleswig-Holstein weniger heftig ausgefallen als erwartet. Vereinzelt stürzten Bäume und Verkehrsschilder um, wie Sprecher der Regionalleitstellen am Mittwochmorgen sagten. Größere Einsätze und Schäden gab es aber zunächst nicht. Am Hamburger Fischmarkt trat die Elbe am Mittwoch aber über die Ufer.

Der Deutsche Wetterdienst hatte vor starken Gewittern mit teils schweren Sturmböen, Starkregen und Hagel gewarnt. „Heini“ hatte sich am Dienstag vom Atlantik auf den Weg über Schottland nach Skandinavien gemacht und sich der deutschen Küste genähert.

Auf dem Fischmarkt in Hamburg standen ein Parkplatz, eine Uferstraße und einzelne Strandkneipen wie die Strandperle unter Wasser. Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie war das Hochwasser am Morgen etwa zwei Meter höher als das mittlere Hochwasser. Grund sei der Wind aus Nord/Nordwest der Stärke 8 gewesen, hieß es. Diese Lage sei aber nicht ungewöhnlich. Bereits im Oktober war die Elbe über die Uferkante geschwappt.

Menschen wurden nach Auskunft der Polizei nicht verletzt. Ein geparktes Auto wurde in Sicherheit gebracht, ein tiefliegender Parkplatz zeitweilig gesperrt. Die Feuerwehr war nicht im Einsatz.

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erstellt am 18.Nov.2015 | 08:41 Uhr

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