GDL: Lokführer-Streiks : Streik bei Regionalbahn AKN beendet

Ein Zug der AKN-Linie A1 (Hamburg-Neumünster) im Hamburger Hauptbahnhof. Foto: AKN
Ein Zug der AKN-Linie A1 (Hamburg-Neumünster) im Hamburger Hauptbahnhof. Foto: AKN

Pendler im Raum Hamburg können aufatmen: Die Lokführer der Regionalbahn AKN treten am Dienstagmorgen wieder regulär zur Arbeit an. Nach 15 Stunden ist der GDL-Streik beendet.

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25. Mai 2011, 09:01 Uhr

Die Lokführergewerkschaft GDL wollte den Streik bei dem Konkurrenten der Deutschen Bahn nach etwa 15 Stunden um 2 Uhr beenden. Dies teilte die Gewerkschaft am Montagabend in einer Erklärung mit. Die AKN fuhr während des Ausstands mit einem eingeschränkten Angebot.
Bei dem Arbeitskampf gegen das Kaltenkirchener Unternehmen ging es nach GDL-Angaben um soziale Sicherheit, mögliche Lohneinbußen und ein höheres Gehalt. Die GDL fordert das Unternehmen in der Erklärung erneut zu Verhandlungen auf. Die GDL will eine einheitliche Bezahlung aller 26.000 Lokführer in Deutschland auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn. Dort ist ein Tarifvertrag bereits im April erzielt worden.
NOB fährt wieder regulär
Die Nord-Ostsee-Bahn fährt seit Dienstagmorgen wieder nach dem regulären Fahrplan, wie er vor dem Streik galt. Die NOB hatte in der vergangenen Woche nur einen stark eingeschränkten Bahnbetrieb gewährleistet, auch als die Lokführer den Betrieb nicht bestreikt hatten. "Bei neuerlichen Streiks durch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer sind Beeinträchtigungen möglich. Aktuell liegt uns jedoch keine Streikankündigung der GDL vor", so NOB-Sprecherin Christiane Lage.
Am Dienstag waren die Pendler in Mecklenburg-Vorpommern Opfer der Streiks. Die Lokführergewerkschaft GDL hatte von 5 Uhr bis 8 Uhr zum Ausstand bei der bei der Ostseeland Verkehr GmbH aufgerufen.
(dpa, shz)

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