Verkehr : Straßen mit Engpässen

Kurt Freiberg plädiert für bessere Verkehrswege - vor allem an der Westküste. An welchen Stellen es regelmäßig besonders eng werden kann, lesen Sie hier.

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23. Mai 2008, 03:12 Uhr

Die Straßennetze nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenze unterscheiden sich deutlich voneinander. Während nördlich der Grenze begradigte Landstraßen von Ost nach West und diagonal die wenigen größeren Orte miteinander verbinden, herrscht im deutschen Landesteil Schleswig ein engmaschiges, oft aber kurvenreiches Netz von Kreis- und Landesstraßen vor. Die besser ausgebauten Bundesstraßen stützen sich überwiegend auf Trassen, die seit Jahrzehnten nicht mehr verändert worden sind.

Bei den Autobahnen hat sich nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenze seit Jahren nicht mehr viel verändert. Die Autobahn Hamburg-Kolding ist die wichtigste Verkehrsader sowohl in Nordschleswig als auch südlich der Grenze. An der Westküste verfügen sowohl die dänische Kommune Tondern als auch der Kreis Nordfriesland über keinerlei Autobahnanbindung.

Bei Fahrten durch Nord- und Südschleswig fällt auf, dass die Landstraßen nördlich der Grenze nur im begrenzten Umfang, meist im Einzugsbereich der größeren Ortschaften, über Fahrradwege verfügen. Von der Ostküste zur Westküste gibt es keine durchgehende Fahrradwegverbindung. Radwanderern wird empfohlen, sich an offizielle Routen zu halten, die zumeist über wenig befahrene lokale Straßen und Feldwege führen. Südlich der Grenze sind fast alle Bundesstraßen mit Radwegen ausgestattet.

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