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Himmelsspektakel : Sternschnuppen treffen auf Vollmond

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner Sternwarte weist auf ein besonderes Himmelsspektakel hin, das in den nächsten Nächten passieren wird.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2014 | 11:00 Uhr

Neumünster | Nachtschwärmern bietet sich dieser Tage wieder ein außergewöhnliches Himmelsschauspiel: Ein Sternschnuppenschauer besucht die Erde. Darauf weist die Neumünsteraner Sternwarte am Hahnknüll in einer Pressemitteilung hin.

Der August ist seit jeher als der Monat der Sternschnuppen bekannt, und in den nächsten Tagen wird es davon besonders viele zu sehen geben. In der Zeit von Sonntag bis zum 14. August regnet der Meteorstrom der Perseiden besonders stark auf die Erde nieder und beschert dem Beobachter eine Menge Möglichkeiten, sich etwas zu wünschen. Es läuft also die große Wunschoffensive am Himmel.

Rein wissenschaftlich betrachtet durchläuft die Erde in dieser Zeit einen alten Kometenschweif und saugt dabei mit ihrer Schwerkraft unzählige Staubpartikel auf. Im Falle der Perseiden, die im Volksmund auch „Tränen des Laurentius“ genannt werden, werden diese sandkorngroßen Staubteilchen bis zu 60 Kilometer pro Sekunde schnell. Wenn sie dann in etwa 100 Kilometern Höhe auf die Erdatmosphäre treffen, verglühen sie innerhalb von Sekundenbruchteilen. Beobachter sehen dann eine helle Leuchtspur am Himmel.

Sichtbar sind die Perseiden sogar von Mitte Juli bis Ende August. Das Maximum wird in der Nacht zum 13. August erwartet. Zwischen 23 und 4 Uhr können dann bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sichtbar sein.

In diesem Jahr wird allerdings das Licht des fast vollen Mondes für helle Nächte sorgen. Der Sommervollmond erscheint am Sonntag sogar noch etwas heller, da es sich diesmal um den größten Vollmond des Jahres handelt. Er ist morgen nur rund 356.000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt. Trotzdem sollten noch zahlreiche Meteore zu sehen sein, die meisten in nordöstlicher Richtung. Die Meteore scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen, weshalb sie Perseiden genannt werden. Sie verglühen in der Regel restlos und geben dabei einfach nur ein schönes Himmelsschauspiel ab.

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