Helgoland : Sie sind da: erste Kegelrobbenbabys der Saison

Kegelrobben sind nach der Geburt plüschig, um sich vor der Kälte zu schützen.

Kegelrobben sind nach der Geburt plüschig, um sich vor der Kälte zu schützen.

Die Kegelrobben haben die Nachwuchssaison begonnen. Zwei plüschige Babys liegen am Strand der Düne.

shz.de von
10. November 2016, 20:41 Uhr

Helgoland | Sie wurden angesichts des Streits um die Kaminöfen auf der Nordseeinsel beinahe übersehen – die ersten beiden Geburten von Kegelrobben auf Helgoland. Bereits am Sonntag, am Tag des Bürgerentscheids auf der Insel darüber, ob die Öfen aus sind oder weiter knistern dürfen, soll das erste Baby zur Welt gekommen sein.

Nur wenige Tage danach lümmelt es schon mit dem Muttertier herum – unter anderem am Badestrand der Helgoländer Düne. Seit 1989 können Kegelrobben wieder auf der Insel beobachtet werden. Deren Kinderstube wird von Jahr zu Jahr größer. In der letzten Wurfsaison, die etwa von November bis Ende Februar reicht, waren 317 Jungtiere gezählt worden – das war Rekord. Die Kegelrobben-Männchen gelten als größte Raubtiere Deutschlands. Sie werden über 300 Kilo schwer und mehr als zwei Meter lang; die Weibchen kommen auf über 150 Kilo und 1,80 Meter Länge. Das Weibchen bekommt immer nur ein Junges.

 
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen