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Ausschreibung : Sicherheitsdienste sollen Kieler Jobcenter bewachen

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Einlasskontrollen soll es nicht geben, wohl aber Sicherheitsleute auf den Fluren: Die Jobcenter in Kiel suchen derzeit nach Unternehmen für diese Aufgabe.

Kiel | Ein privater Sicherheitsdienst soll künftig auf den Fluren der Kieler Jobcenter patrouillieren. „Es reicht schon, wenn da jemand steht. Dann ändert sich in vielen Fällen das Verhalten der Menschen“, sagte der Geschäftsführer des Jobcenters Kiel, Michael Stremlau, am Donnerstag. In den sechs Jobcentern würden künftig während der Öffnungszeiten Sicherheitsleute in dunklen Anzügen präsent sein, die in Notfällen eingreifen sollen.

Zu körperlichen Übergriffen sei es in Kiel bislang nicht gekommen, sagte Stremlau. „Es kam aber bereits vor, dass jemand eine Tür eintritt“. Der Sicherheitsdienst solle sowohl den Mitarbeitern als auch den Jobsuchenden ein Gefühl der Sicherheit geben. Explizite Eingangskontrollen bezeichnete er als „Quatsch“. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, Kieler Jobcenter wollten Hartz-IV-Empfänger und andere Besucher durch Sicherheitsdienste auf Waffen und Drogen kontrollieren lassen.

Die Chefin der Regionaldirektion Nord, Margit Haupt-Koopmann, begrüßte die Ausschreibung des Kieler Jobcenters. „Das ist sinnvoll investiertes Geld an der richtigen Stelle“, sagte sie. „In der Regel reicht es vollkommen aus, dass jemand in den Eingangsbereichen steht.“ Es sei auch im Interesse der Jobsuchenden, dass sich Jobcenter Gedanken um die Sicherheit machen.

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erstellt am 30.Jan.2014 | 12:33 Uhr

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