Harter Winter im Norden : SH und Hamburg verbrauchten deutlich mehr Streusalz

Schnee und Glätte hatten den Einsatz im Norden häufig nötig gemacht.
Schnee und Glätte hatten den Einsatz im Norden häufig nötig gemacht.

In Schleswig-Holstein wurden 48.000 Tonnen Streusalz ausgebracht – eine Steigerung von fast 50 Prozent zum Vorjahr.

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11. März 2018, 08:24 Uhr

Kiel/Hamburg | Wegen des härteren Winters ist in Hamburg und Schleswig-Holstein deutlich mehr Streusalz auf den Straßen nötig gewesen als in den Vorjahren. In der Elbmetropole Hamburg wurden bisher mindestens 7900 Tonnen verbraucht– rund die doppelte Menge als in den Wintern zuvor, wie die Stadtreinigung Hamburg mitteilte. Die Vorräte von rund 5000 Tonnen dürften aber noch ausreichen. Eine abschließende Winterbilanz ist für Ende April geplant.

In Schleswig-Holstein wurden bis Ende Februar sogar 48.000 Tonnen verbraucht. Im Vergleich zum Winter zuvor sei dies bereits eine Steigerung von fast 50 Prozent, teilte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr mit. Die Kosten des Streusalzverbrauchs für diesen Winter lägen bei rund 3,3 Millionen Euro. Engpässe bei der Nachlieferung von Salz habe es nicht gegeben, sagte eine Sprecherin des Landesbetriebs.

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