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#meinniedersachsen : SH gegen Niedersachsen – der Kampf der peinlichen Imagefilme

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Im November langweilte „Der echte Norden“ im Film. Jetzt legt Niedersachsen nach – mit einem Kuriosum.

Wenn Bundesländer ihr Image mit Filmen aufpolieren wollen, geht das häufig in die Hose. Erst im November fiel „Der echte Norden“ im Film bei unseren Lesern mehrheitlich durch. Nun ziehen unsere Nachbarn aus Niedersachsen nach und liefern mit ihrem Werk unter dem Motto „Urlaub in Niedersachsen. Anders als du denkst!“ einen starken Konkurrenten in Sachen „fragwürdig“.



Während Schleswig-Holstein in seinem Werbefilm vor allem durch Biederheit glänzt, ist das Niedersachsen-Pendant eine Achterbahnfahrt aus Teeniekomödie, schlechtem Musical und Drogentrip.

Die Story dazu geht in etwa so: Grufti-Tochter, Gamer-Söhnchen und Burnout-Eltern werden via Kutsche direkt ins grüne Herz Niedersachsens befördert, wo eine Bauernfamilie, waschecht mit Huhn, Latzhose und schlecht animierter Möwe auf der Hand, versucht, die Vorzüge ihres Bundeslandes in Liedform anzupreisen.



Dann nimmt uns der Film mit auf eine kuriose Reise durch Hexenwald, Wattenmeer und Heide, die in einer Bollywood-Tanzeinlage in Hannovers Innenstadt gipfelt. „Ist das Satire? Das muss Satire sein“, kommentiert einer unter dem Youtube-Video. Ein anderer schreibt: „Okay, Berlin ist wieder cool.“ Doch auch hier gibt es begeisterte Stimmen: „Endlich mal eine etwas andere Werbung für einen sehr schönen Teil Deutschlands“, schwärmt eine Nutzerin.

Am Ende wird unter dem Hashtag #meinniedersachsen dazu aufgerufen, persönliche Niedersachsen-Geschichten in den sozialen Netzwerken zu teilen. Auf Twitter zeigt sich: Die Aktion ging irgendwie schief.



Nun sind Sie gefragt: Schleswig-Holstein oder Niedersachsen – Welcher Imagefilm ist das größere Übel?

 

Welcher Imagefilm ist schlimmer?

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erstellt am 11.Apr.2015 | 11:42 Uhr

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