zur Navigation springen

Nordseeküste : SH erwartet erste Sturmflut des Herbstes

vom

Die Ausläufer des Hurrikans „Gonzalo“ bringen Wind auch nach Schleswig-Holstein. Die stärkste Sturmflut soll Niedersachsen treffen.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2014 | 18:37 Uhr

Kiel | Alles hinter die Deiche: Ein Sturm soll das Wasser der Nordsee in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwochmittag bis zu zwei Meter über das normale Hochwasser steigen lassen. Strände, das Vorland und Hafenflächen könnten überflutet werden, warnte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz am Dienstag.

Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie wird das erste Hochwasser in der Nacht gegen 1 Uhr in Cuxhaven und Brunsbüttel und kurz nach 4.30 Uhr in Hamburg-St. Pauli erwartet. Am Nachmittag wird das Hochwasser noch einmal gegen 14 Uhr die Elbmündung und den Hamburger Fischmarkt kurz vor 17 Uhr erreichen.

In Nordfriesland werde die Sturmflut etwa um einen halben Meter schwächer ausfallen als in Ostfriesland. Sie wird in Büsum kurz nach Mitternacht beziehungsweise gegen 13 Uhr sowie jeweils rund eine Stunde später in Husum erwartet.

Schuld sind die Ausläufer des Hurrikans „Gonzalo“, der nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes über Deutschland zieht. Für die Nacht werden an der Küste Windgeschwindigkeiten von 100 km/h erwartet, in Böen bis zu 110 km/h.

Als Sturmflut gilt nach Angaben des Bundesamtes ein Wasserstand von 1,50 bis 2,50 Metern über dem durchschnittlichen Hochwasser (Mittleres Hochwasser). Erst bei Pegelständen zwischen 2,50 und 3,50 Meter sprechen die Experten von einer schweren Sturmflut
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen