Havarie auf der Ostsee : Segler retten Hamburger Ehepaar vor Fehmarn

Das Tochterboot 'Steppke' des Seenotkreuzers 'Berlin' der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) fährt an dem havarierten Motorboot 'Kroelle' vorbei. Foto: dpa
Das Tochterboot "Steppke" des Seenotkreuzers "Berlin" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) fährt an dem havarierten Motorboot "Kroelle" vorbei. Foto: dpa

Ein Ehepaar aus Hamburg gerät auf dem Weg nach Dänemark auf der Ostsee in Seenot. Erst fällt der Motor aus, dann das Funkgerät. Als Wasser ins Boot läuft, zählt jede Sekunde.

shz.de von
10. August 2013, 10:39 Uhr

Fehmarn | Beim Untergang eines Motorbootes auf der Ostsee ist am Donnerstag ein Hamburger Ehepaar von der Besatzung einer Segeljacht gerettet worden. Der kritische Zwischenfall ereignete sich 18 Kilometer westlich von Fehmarn (Kreis Ostholstein), teilte die Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit.
Demnach waren die zwei etwa 50 Jahre alten Hamburger auf dem Weg nach Dänemark, als beide Motoren des zehn Meter langes Bootes ausfielen. Der Skipper habe noch einen Notruf absetzen können - dann sei auch das Funkgerät ausgefallen.
Das Paar winkte der zufällig vorbeifahrenden Jacht zu, deren Besatzung die Seenotretter alarmierte. Plötzlich sei jedoch Wasser ins Motorboot geflossen - dann sank es. Das Ehepaar habe noch rechtzeitig auf die Jacht herübersteigen können, sagte Christian Stipeldey von der DGzRS.

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