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Holnis Enge : Segler auf Flensburger Förde aus Seenot gerettet

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Ein Segelboot ist auf der Flensburger Förde vor Holnis bei böigem Wind gekentert und drohte zu sinken. Rettungskräfte retteten die Segler aus der aufgewühlten See.

Holnis | Am Dienstag gegen 11 Uhr ist eine 6,80 Meter lange Segeljolle aus Deutschland bei einem missglückten Wendemanöver auf der Flensburger Förde gekentert. Bei stark böigem Wind aus südwestlicher Richtung mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometer pro Stunde hatten die drei Segler an Bord keine Chance. Das Boot lief komplett voll Wasser und drohte zu sinken. Die Segler trieben in der aufgewühlten See.
Der Unfall ereignete sich im Bereich der Holnis Enge, nahe der Tonne 10. Ein Rettungshubschrauber aus Dänemark und das Wasserschutzpolizeiboot "Duburg" aus Flensburg beteiligten sich an dem Such- und Rettungseinsatz, da die genaue Zahl der an Bord befindlichen Personen zunächst nicht bekannt war. Glücklicherweise trugen die Segler allesamt Rettungswesten und konnten schließlich unverletzt von einem dänischen Motorboot an Bord genommen werden. Das Boot blieb dank einer Luftblase im Heckbereich an der Oberfläche und konnte von dem Motorboot "Quantum" der Firma Sea Tow in seichtes Wasser bugsiert werden. Dort gelang es, etwa 4000 Liter Wasser aus dem Rumpf zu pumpen und die Jolle wieder schwimmfähig zu bekommen. Die Segler und ihre Jolle konnten sicher nach Glücksburg gebracht werden.

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erstellt am 12.Aug.2013 | 01:32 Uhr

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