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Gewitter : Segelyacht kentert auf der Flensburger Förde

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Bei einem Gewitter mit starken Regen und Sturmböen kentert eine Segelyacht auf der Flensburger Förde in der Nähe von Glücksburg. An Bord: zwei Segler. Im Einsatz sind ein Rettungshubschrauber und ein Seenotrettungskreuzer.

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 06:36 Uhr

Glücksburg/Egernsund | Gewitter mit Sturmböen und starkem Regen haben am Samstagabend zwei Menschen auf einem Segelboot zwischen Glücksburg und Egernsund (Dänemark) in große Gefahr gebracht. Sie kenterten auf der Förde und lösten einen groß angelegten Rettungseinsatz aus. Kurz nach 18 Uhr zog am Samstagabend über der Flensburger Förde ein Gewitter mit starkem Regen und Sturmböen mit bis zu neun Windstärken auf. Mittendrin: Eine Segelyacht, die bei diesem Wetter nicht mehr kontrollierbar war und kenterte. "Vermutlich wurden die beiden Segler von dem plötzlichen Wetterumschwung überrascht", vermutet der Gemeindewehrführer der Glücksburger Feuerwehr, Frank Makolla.

Ein Anwohner aus dem Ortsteil Holnis bemerkte gegen 18.30 Uhr das Kentern der Segelyacht zwischen Glücksburg und Egernsund und wählte den Notruf. Da die Yacht kieloben im Wasser treiben sollte und die beiden Segler im Wasser treiben sollten, löste die Rettungsleitstelle Großalarm aus. Die Rettungsleitstelle in Harrislee alarmierte die Feuerwehren Glücksburg und Bockholm, zwei Rettungswagen, den Notarzt, einen SAR-Rettungshubschrauber der Marine sowie den Seenotrettungskreuzer "Werner Kuntze" aus Langballig.
Die Glücksburger Feuerwehr ließ sofort ihre beiden Boote zu Wasser und machte sich auf die Suche nach der Segelyacht und den beiden Seglern. "Es zeigte sich dann, dass das Boot gekentert und unmittelbar vor der dänischen Küste bei Egernsund gestrandet ist", erklärt Frank Makolla weiter. Die beiden Segler konnten wohlbehalten von dem Seenotkreuzer aus dem zwölf Grad kalten Wasser gerettet und aufgenommen werden. Auch die Segelyacht wurde geborgen und in den nahe gelegenen Hafen von Egernsund geschleppt. "Nach ersten Erkenntnissen wurden die Segler nur leicht verletzt", so Makolla. Der Rettungshubschrauber konnte seinen Einsatz daraufhin abbrechen.

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