Schiffbaugesellschaft : Schweröl in die Flensburger Förde gelaufen

Die Schiffbaugesellschaft hatte die Feuerwehr am Vormittag alarmiert. Foto: Sörensen
Die Schiffbaugesellschaft hatte die Feuerwehr am Vormittag alarmiert. Foto: Sörensen

Feuerwehreinsatz im Hafenbecken: Beim Abpumpen von Schmutzwasser und Schweröl reißt sich ein Schlauch los. Bis zu 300 Liter Öl laufen aus einem neuen Schiff in die Förde.

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20. März 2013, 09:55 Uhr

Flensburg | 200 bis 300 Liter Schweröl sind am Dienstagmorgen aus einem Schiff in die Flensburger Förde gelaufen. Die Flensburger Schiffbaugesellschaft hatte die Berufsfeuerwehr alarmiert, die mit einem Löschzug und Spezialgeräten zur Ölschadensbekämpfung zur Flensburger Werft ausrückte.

"Das Schiff soll im April an den Eigner übergeben werden", sagte Rainer Blaas von der Berufsfeuerwehr nach dem Einsatz. Bei der Reinigung des Schiffes und dem Abpumpen des schmutzigen Öls an Land habe sich ein Schlauch gelöst. Das Schweröl floss zwischen Pier und Schiff ins Hafenbecken.

Die Feuerwehr setzte Ölaufnahmetücher und -würste ein. Einige sollten vorerst im Hafenbecken bleiben, um das restliche Schweröl aufzusaugen. "Eigentlich war es eine Kleinigkeit", sagte Blaas. Dass so viel Öl ins Hafenbecken laufe, sei allerdings in Flensburg eher selten. Wasserschutzpolizei und Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde waren bei dem Einsatz ebenfalls vor Ort.

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