Hamburg : Schwerbehinderte Tochter erstickt

Ein 78-jährige Frau aus Hamburg soll ihre schwerbehinderte Tochter erstickt haben und sitzt nun in der Psychatrie. Ihr Motiv: Überforderung.

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02. Dezember 2008, 01:49 Uhr

Ein Amtsarzt habe die Frau in die Klinik einweisen lassen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Die Mutter hatte am Montag gestanden, ihr 52 Jahre altes Kind bereits am Wochenende getötet zu haben. Als Motiv gab sie an, sie sei mit der Pflege der Schwerbehinderten überfordert gewesen.

Die Eltern hatten sich seit der Geburt ihrer Tochter zu Hause um sie gekümmert. Der Vater leidet inzwischen an Demenz. Der Hausarzt hatte die Beamten am Montagmorgen über den gewaltsamen Tod der 52-Jährigen informiert.

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