Rätselhafte Todesursache : Schwerbehinderte ist nicht verdurstet

Der Tod der schwerbehinderten Frau in Pinneberg gibt Rätsel auf: Sie ist nach ersten Ergebnissen der Obduktion nicht, wie angenommen, hilflos verdurstet.

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14. Juni 2008, 05:43 Uhr

Die genaue Todesursache sei aber immer noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht. Fragen wirft für die Ermittler die Entdeckung eines Alarmsystems mit Verbindung zu einem Rettungsdienst auf. Der voll funktionstüchtige Alarmknopf war in etwa 30 Zentimetern Höhe über dem Ehebett des Paares angebracht. Dort lag auch die Leiche der 56 Jahre alten Rollstuhlfahrerin. Vermutlich hätte die Frau ihn drücken können, wenn sie dies gewollt hätte, sagte der Sprecher.
Das tote Paar war am Mittwoch entdeckt worden. Zunächst hatte es geheißen, die an der Nervenerkrankung Multiple Sklerose leidende Frau sei qualvoll verdurstet, weil sie nicht in der Lage gewesen sei, Hilfe zu holen.

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