"Zisch" : "Schule ohne Zisch ist wie backen ohne Mehl"

Reh
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Seit 16 Jahren bekommen Zisch-Teilnehmer die Tageszeitungen des sh:z druckfrisch in ihre Schule geliefert. Partner aus der Wirtschaft unterstützen das Bildungsprojekt.

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14. Februar 2013, 09:20 Uhr

Büdelsdorf | "Bildung ist die beste Zukunftsinvestition für den Einzelnen, für die Gesellschaft und damit auch für die Wirtschaft insgesamt, sagt Hansa Park Geschäftsführer Christoph Andreas Leicht zu den Gründen, sich bei Zisch zu engagieren. "Das Lesen der Tageszeitung in der Schule gehört dazu. Schule ohne Zisch ist wie backen ohne Mehl. Es geht zwar, aber gelingt nicht immer so gut." Zeitung sei gut, weil die Qualität des Lesens eine andere sei als über digitale Informationsquellen. "Das eine ist Fastfood, das ich auch mal gerne esse, das andere Genuss. "
Marion Grundmann, Assistentin der Geschäftsführung bei der Edeka Nord, sieht im Zisch-Projekt einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung. "Wissen und Bildung sind die besten Zukunftsinvestitionen. Da sind wir gerne dabei. Mit unseren Recherchethemen möchten wir Einblicke in das Unternehmen geben und damit die Neugier der jungen Schülerreporter wecken." Die Zeitung liefere kompaktes Wissen. Im Vergleich zum Internet sei sie das verzögernde Moment in der gesellschaftlichen Kommunikation. Deshalb werde sie immer unverzichtbar sein.
Pohl-Boskamps Geschäftsführerin Marianne Boskamp hat mit ihrem Engagement bei Zisch die Zukunft im Blick: "Meine Aufgabe ist es, ein lebendiges, gesundes Unternehmen an die nächste Generation weiterzugeben. So ausgerichtet ist es nur natürlich, wenn wir uns für dieses zukunftsorientierte Projekt begeistern." Rüdiger Pohlmann, Leitung Social Management G. Pohl-Boskamp, begegnet den Lehrern mit großem Respekt, weil sie für die Organisation der Besichtigung zusätzlich Zeit investieren. Auf die Frage nach der Wichtigkeit der Zeitung antwortet er: "Kommunikation sprießt heute wie ein Urwald, und wir durchrauschen ihn in rasanter Technik und im Nebel der Effekte. Zeitung ordnet Informationen, schafft abgeschlossene Botschaften und inspiriert zu eigenen Gedanken."
"Bahnfahren und Tageszeitung passen gut zusammen", ist der Sprecher der Regionalbahn Schleswig-Holstein Torsten Reh überzeugt. "Viele nutzen die Zeit in unseren Zügen, um ihre Zeitung zu lesen. Dabei ist die Vielfalt der Themen, die die Schülerinnen und Schüler bei uns entdecken können, ähnlich vielfältig und verschieden wie die Zeitungsartikel." Reh schätzt an der Tageszeitung besonders den regionalen Bezug: "Die heutige Medienlandschaft bietet einerseits viele Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Sie verleitet aber auch dazu, sich nur noch auf Überschriften-Ebene und im Sensations-Journalismus zu bewegen. Dagegen setzt eine gute Tageszeitung auf eine fundierte, gut recherchierte Berichterstattung und einen ausgewogenen Themenmix aus aller Welt und vor allem aus unserer Region."
"Wir als Genossenschaftsbank richten ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung von Projekten für Jugendliche. Das Projekt Zisch bietet hierfür ein besonders gutes Beispiel. Die Tageszeitung bleibt trotz aller modernen Medien unverzichtbar, wenn es darum geht, sich eine fundierte eigene Meinung zu bilden", sagt Dr. Horst Alsmöller, Mitglied des Vorstandes der VR Bank Pinneberg.
Dr. Ralf-Joachim Götz, Direktor der Deutschen Vermögensberatung, hält es für eine wichtige Aufgabe, junge Menschen an das regelmäßige Zeitungslesen heranzuführen und ihnen aufzuzeigen, welchen Nutzen sie daraus ziehen können. "Wir wollen mit unserem Engagement beim Zisch-Projekt dazu beitragen, die finanzielle Allgemeinbildung junger Menschen zu fördern und ihnen helfen, Wirtschaftsnachrichten zu verstehen." Dr. Götz ist überzeugt: "Die Zeitung veredelt Daten zu Informationen und macht sie damit für den Leser wertvoll. Wer regelmäßig und früh die Zeitung liest, ist "up-to-date". So kann man nicht nur mitreden, sondern auch Akzente setzen. Zeitungsleser sind besser informiert und können mit diesem Vorsprung klügere Entscheidungen treffen."

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