Flensburg : Schleuser flüchten vor Polizeikontrolle

Erfolg für die Flensburger Bundespolizei: Die Beamten stoppten am frühen Samstagmorgen einen Sprinter, in dem sich zehn zusammengekauerte Männer befanden.

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17. Juli 2011, 02:56 Uhr

Der britische Mercedes war den Beamten kurz nach Mitternacht auf der A7 ins Auge gefallen. Die Streife setzte sich mit ihren Wagen vor den Briten und gab Haltesignal. Der Mercedes sollte auf den Rastplatz Altholzkrug folgen. Auf der Zufahrtspur zum Rastplatz hielt der Sprinter jedoch an. Drei Personen sprangen aus dem Fahrerhaus und flüchteten in Richtung Flensburg-Weiche. Die Bundespolizisten lösten eine Fahndung aus, die trotz Nachsuche mit einem Diensthund negativ verlief.
In dem Mercedes fanden die Beamten zehn männliche Personen vor. Sie saßen zusammengekauert auf dem Boden des Autos. Wie die folgenden Ermittlungen ergaben, handelte es sich um Männer aus Kuwait im Alter zwischen 22 und 65 Jahren.
Einer der Männer brach noch auf der A7 zusammen und musste mit einem Krankenwagen ins nächste Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Nach Anzeigenerstattung wurden die Personen der zuständigen Ausländerbehörde übergeben.
(shz)

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