Karin Prien gratuliert : Schleswig-Holsteins Team räumt bei der Mathe-Olympiade in Würzburg ab

Viereinhalb Stunden hatten die Schüler für die Testklausur.

Viereinhalb Stunden hatten die Schüler für die Testklausur.

Drei Schülerinnen und Schüler aus Kronshagen, Wentorf und Lübeck nehmen Medaillen mit nach Hause.

shz.de von
16. Juni 2018, 14:19 Uhr

Flensburg/Würzburg | Das schleswig-holsteinische Team hat beim Finale der Mathematik-Olympiade in Würzburg gut abgeräumt: Das Team errang drei Medaillen und zwei Anerkennungen, wie die Europa-Universität Flensburg am Samstag mitteilte.

Gold holte sich der Achtklässler Finnley Paollela vom Gymnasium Kronshagen. Eine Silbermedaille ging an den Zwölftklässler Christoph Börger vom Gymnasium Wentorf. Bronze gewann die Zehntklässlerin Maria Matthis aus Lübeck (Katharineum). Außerdem errang das Team noch zwei Anerkennungen.

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) gratulierte den Olympioniken zu ihrem Erfolg: „Das ist eine tolle Leistung, auf die alle – Schülerinnen und Schüler, aber auch die betreuenden Lehrkräfte – stolz sein können.“ Veranstaltungen wie die Mathematik-Olympiade zeigten, dass Mathe durchaus ein „cooles Fach“ sei und viel Spaß machen könne.

Insgesamt hatten sich 13 Schüler aus Schleswig-Holstein für das Bundesfinale der Mathematik-Olympiade in Würzburg qualifiziert. Sie mussten am Donnerstag und Freitag jeweils drei Aufgaben in einer viereinhalbstündigen Klausur bearbeiten. Das sei gar nicht so schwer gewesen, meinte Gold-Medaillist Finnley Paollela. „Man braucht nur den Schulstoff“, sagte der 14-Jährige. Er hatte bereits bei der letzten Mathematik-Olympiade eine Überraschungsgoldmedaille mitgenommen, als er als Schüler einer siebten Klasse bei den Achtklässlern gestartet war und die Jury durch hervorragende Lösungen überzeugt hatte.

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