Online-Abstimmung : Schleswig-Holstein wählt: Wer wird der Mensch des Jahres?

Beate und Brar Nissen sind Sieger aus dem lezten Jahr. Die Rettungsschwimmer nahmen die Siegerurkunde aus den Händen von Ministerpräsident Torsten Albig entgegen.
Beate und Brar Nissen sind Sieger aus dem lezten Jahr. Die Rettungsschwimmer nahmen die Siegerurkunde aus den Händen von Ministerpräsident Torsten Albig entgegen.

Von Flensburg bis Bad Segeberg engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich für andere. Einer von ihnen soll einen ganz besonderen Titel tragen.

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12. Dezember 2014, 14:44 Uhr

Es sind 14 von vielen „Helden des Alltags“ und jeder von ihnen ist bereits jetzt ein Mensch des Jahres. Seit 2002 begibt sich der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag auf die Suche nach besonders engagierten und couragierten Menschen aus unserem Land und zeichnet diese mit dem Titel „Mensch des Jahres“ aus – gewählt von den Lesern des sh:z.

Nach dem regionalen Vorentscheid schicken nun 14 Zeitungstitel ihre Gewinner ins Rennen um den Titel, der am 11. Februar 2015 bei einer Abschlussfeier im Schloss Plön von Ministerpräsident Torsten Albig vergeben wird. Zur Online-Abstimmung geht es hier: www.shz.de/nachrichten/aktionen/mensch-des-jahres

Das sind unsere 14 Kandidaten:

Flensburger Tageblatt: Willy Sandvoß

Dem Hüruper Willy Sandvoß liegt das Wohl der Tiere ganz besonders am Herzen. 30 Jahre lang leitete er das Flensburger Tierheim mit Leidenschaft, bis er in diesem Jahr in den Ruhestand ging. Als Vorsitzender des Tierschutzvereins Flensburg macht sich der gelernte Tierwirt auch heute noch für alle Vierbeiner stark. Hier gibt es weitere Informationen.

Eckernförder Zeitung: Erika Schwedler

Die 73-jährige Erika Schwedler leitet seit 25 Jahren den Eckernförder Handarbeitskreis. Alle 14 Tage treffen sich die Eckernförder Damen zum Stricken, Häkeln und Basteln. Sämtliche Einnahmen aus den selbst veranstalteten Basaren der Handarbeitsfrauen gehen als Spende an Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen – mittlerweise sind es insgesamt über 100.000 Euro. Hier gibt es weitere Informationen.

Nordfriesland Tageblatt: Heike Prechel

Für mehr Mobilität für Jung und Alt gründete Heike Prechel aus Ladelund 2013 den Verein „Bürgerbus Ladelund“. Nach einem festen Fahrplan rollt seitdem der behindertengerechte Kleinbus durch Ladelund und die Nachbarorte, um den Menschen in der Umgebung ein barrierefreies Herumkommen zu ermöglichen. Hier gibt es weitere Informationen.

Landeszeitung: Lorenz und Michaela Frahm

Um einem schwerbehinderten Freund eine Perspektive zu bieten, bauten Lorenz und Michaela Frahm kurzerhand eine 650-PS-Erntemaschine behindertengerecht um. Das Lohnunternehmerpaar und ihre Angestellten scheuten keine Überstunde, um dem querschnittsgelähmten Häcksler-Fahrer Ralf Schimmer bei sich beschäftigen zu können. Hier gibt es weitere Informationen.

Norddeutsche Rundschau: Michael Herold

Der 50-jährige Heiligenstädter Michael Herold engagiert sich für Bildung in Tansania und in Deutschland. Mit einer Schulpatenschaft zwischen der Grundschule in Heiligenstädten und Leguruki in Tansania begann vor 17 Jahren, was heute viele Früchte trägt. Herold fungiert in der Patenschaft als Berater, hält ehrenamtlich Vorträge und organisiert Sponsorenläufe und Besuche. Hier gibt es weitere Informationen.

Schleswiger Nachrichten: Uli Ahlemann

Der 50-jährige Polizeikommissar Uli Ahlemann nahm die schwere Erkrankung eines Freundes und Kollegen zum Anlass, eine groß angelegte Typisierungsaktion in Schleswig ins Leben zu rufen. Der Andrang war enorm. 1626 Menschen ließen sich im Februar für die DKMS typisieren – einige von ihnen wurden so bereits zu Lebensrettern. Hier gibt es mehr Informationen.

Pinneberger Tageblatt: Willy Matzen

Im als Ghetto bekannten Schenefelder Wohnquartier „Krähenhorst“ ist Willy Matzen die gute Seele. Gemeinsam mit seiner Frau Else bietet er seit 15 Jahren ehrenamtlich den Kindertreff „Kräla“ an und ist so nicht nur eine verlässliche Anlaufstelle für die Kinder und ihre Nöte, sondern auch Integrationshelfer. Hier gibt es mehr Informationen.

Sylter Rundschau: Renate und Wolfgang Krüger

Freude und Trauer gehen beim Sylter Bestatterehepaar Krüger Hand in Hand. Neben ihrer Tätigkeit bringen die beiden in ihrer Freizeit die Sylter zum Lachen. 1999 gründete das kreative Paar die Theatergruppe „Sylter Inselspeeler“, die mit inzwischen 18 Mitgliedern in allen Altersgruppen bis zu 50 Auftritte im Jahr hat. Hier gibt es mehr Informationen.



 

Holsteinischer Courier: Horst Schrinner

Ein großes Herz für die Neumünsteraner Kinder hat der 73-jährige Horst Schrinner. Der ehemalige McDonalds Franchisenehmer sammelt heute Geld für die Kindertafel, um bedürftige Kinder mit Winterkleidung einzudecken. Durch den erfolgreichen Verkauf von selbstgekochten Marmeladen, das von ihm organisierte Turmkonzert an Heiligabend kommen Jahr für Jahr viele Spenden zusammen. Hier gibt es mehr Informationen.

Husumer Nachrichten: Isolde Brendler

Abschied und Tod sind für sie kein Tabu: Die Husumerin Isolde Brendler ist zur Stelle, wenn ein Sterbender und seine Angehörigen Trost brauchen. Inzwischen hat die von ihr gegründete ökumenische Hospizgruppe mehr als 30 Mitstreiter, die ehrenamtlich da sind, wo vielen die Worte versagen. Hier gibt es mehr Informationen.

Stormarner Tageblatt: Sabine Tiedtke

Sabine Tiedtke, die Powerfrau aus Bad Oldesloe, hat eine Vision. Mit dem von ihr gegründeten Förderverein „Lebensweg“, der inzwischen über 100 Mitglieder zählt, möchte sie ein stationäres Hospiz in Bad Oldesloe verwirklichen. Trotz diverser Rückschläge gibt sie nicht auf – und gewinnt immer mehr Menschen für ihren Verein. Vielleicht wird ihre Vision schon bald Realität. Hier gibt es mehr Informationen.

Ostholsteiner Anzeiger: Brigitte Maas

Als ehrenamtliche Vorsitzende der Hospizinitiative Eutin und als Hausärztin ist Brigitte Maas für Sterbende und Angehörige da. Erklärtes Ziel der optimistischen Eutinerin ist es, auch in schweren Stunden mit viel Humor und Leichtigkeit jeden einzelnen Tag so lebendig machen, wie möglich. Auch nach dem Abschied ist Brigitte Maas immer da, wo Trost gebraucht wird. Hier gibt es mehr Informationen. 

Schlei-Bote: Thies Kölln

Thies Kölln ist ein Macher. Ihm und seinem Orgelbauverein ist es zu verdanken, dass in Kappeln am Pfingstsonnabend nach drei Jahren die neue Orgel der Nikolaikirche zu hören war. Mit Hingabe hat er sich dem Projekt von den Kinderschuhen bis zum fertigen Instrument gewidmet. Hier gibt es mehr Informationen.

Insel-Bote: Traute Diekmann

Die 77-jährige Traute Diekmann ist für ihre Mitmenschen unermüdlich im Einsatz. Obwohl sie es selbst nicht immer leicht hatte, ist sie nicht nur im Sozialverband und im Roten Kreuz aktiv, sondern ist auch privat für andere da. So kümmert sie sich neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit regelmäßig um eine Seniorin und bekocht täglich einen alten Herrn. Hier gibt es mehr Informationen.

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