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Glücksatlas 2014 : Schleswig-Holstein: Glücklicher geht's nicht

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Aus der Onlineredaktion

Gesundheit, Liebe und niedrige Preise für Bauland: Zum zweiten Mal in Folge liegt SH beim Glücksatlas vorn. Bundesweit leben wir auf einem „historischen Glücksniveau“.

Berlin | Die glücklichsten Deutschen leben erneut im Norden - zum zweiten Mal infolge führt Schleswig-Holstein das Zufriedenheits-Ranking an. Die am wenigsten zufriedenen hingegen leben in Brandenburg, wie aus dem Glücksatlas 2014 hervorgeht, den die Deutsche Post am Mittwoch in Berlin vorstellte.

Zugrunde liegen Daten aus dem Sozio-ökonomischen Panel und einer repräsentativen Forsa-Umfrage. Danach liegt das Zufriedenheitslevel der Deutschen seit Jahren auf einer Skala von 0 bis 10 stabil bei 7 Punkten auf einem „historischen Glücksniveau“, so die Forscher. Mit einem Wert von 7,3 Punkten liegt Schleswig-Holstein damit über dem Bundesmittel.

Das heißt konkret: In punkto Zufriedenheit mit Arbeit, Einkommen und Gesundheit übertreffen die Schleswig-Holsteiner den Bundesdurchschnitt. Als Indikatoren für diese Werte nennt die Studie eine hohe regionale Attraktivität, günstige Preise für Bauland und einen niedrigen Anteil gesundheitlich beeinträchtigter Personen. Außerdem leben überdurchschnittlich viele Norddeutsche in einer Beziehung. Einziger Wehrmutstropfen sei die mit 15,6 Prozent leicht überdurchschnittliche Armutsquote.

Gefolgt werden die Schleswig-Holsteiner von den Menschen in Hamburg. Die Hansestadt liegt mit einem Glücksindex von 7,18 auf Platz zwei. Die wichtigsten Gründe für die hohe Zufriedenheit sind nach den Umfrageergebnissen hervorragende Werte bei Gesundheit, Wohnen und Freizeit. Zusammen mit dem nördlichen Niedersachsen und Schleswig-Holstein hebt sich Hamburg dabei deutlich von den restlichen Regionen ab. Die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote, sehr hohe Baulandpreise sowie der überdurchschnittlich hohe Anteil Alleinstehender, würden sich hingegen negativ auf die Zufriedenheit auswirken.

Insgesamt seien die Menschen in Deutschland 25 Jahre nach dem Mauerfall so dauerhaft zufrieden wie selten zuvor - doch ein Abstand zwischen Ost und West bleibt. Menschen im Osten Deutschlands sind demnach im Durchschnitt aber 0,36 Punkte unzufriedener als im Westen. Eine Sonderbefragung zeigt zudem, dass Menschen mit schwerer Behinderung ebenfalls weniger zufrieden sind: Die meisten wünschen sich mehr Unterstützung im Umgang mit Behörden.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 11:31 Uhr

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