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Unfälle durch Übermüdung : Schlafmützen am Steuer machen A7 unsicher

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Gleich drei Mal kam es am Wochenende zu Unfällen auf der A7, weil die Fahrer einschliefen. Die Polizei ist besorgt.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 17:35 Uhr

Bad Bramstedt/Bordesholm/Tarp | Auf der Autobahn 7 haben Fahrer, die am Steuer einschliefen, am Wochenende für drei Unfälle gesorgt. Mehrere Personen wurden leicht verletzt, am Kreuz Rendsburg kam es zu einer Teilsperrung. Die Polizei warnt davor, dass nicht ausgeschlafene Pkw-Fahrer sich selbst und andere in Gefahr bringen.

Erste Fall: Am Sonnabendmorgen brachte ein 59 Jahre alter Fahrer aus Dänemark kurz vor der Anschlussstelle Bad Bramstedt in  Richtung Hamburg seine 48-jährige Frau und seine 11-jährige Tochter in höchste Gefahr. Er schlief bei einer Geschwindigkeit von rund 120 Kilometern pro Stunde ein und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Nun pflügte er nach Angaben der Polzei  65 Meter durch das Gebüsch,  bis der  Wagen zum Stillstand kam. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt 6000 Euro.

Am Nachmittag ging es weiter, diesmal kurz vor dem Bordesholmer Dreieck in Richtung Flensburg. Eine 56 Jahre alte Berlinerin fuhr mit ca. 110 Kilometern pro Stunde auf dem rechten Fahrstreifen. Sie kam einem mit 80 Stundenkilometern vor ihr fahrenden Pkw mit Anhänger so nahe, dass dieser auf den mittleren Fahrstreifen flüchtete, da er einen Auffahrunfall befürchtete. Die Autobahn macht hier eine leichte Linkskurve, die Berlinerin fuhr aber geradeaus, weil sie eingeschlafen war. Der Pkw, ein Skoda Roomster, geriet hinter die Außenschutzplanke und überschlug sich dort, der Schaden beläuft sich laut Polizei auf rund 10.000 Euro.

Am Sonntagmorgen schließlich der dritte Unfall: Eine 27-jährige Frau aus Tarp war  mit ihrem Alfa Romeo auf dem Weg nach Hause. Da sie müde war, machte sie eine Pause auf dem Rastplatz Brokenlande. Diese Pause reichte laut Polizei offensichtlich nicht aus, kurz vor dem Autobahnkreuz Rendsburg fuhr sie mit wesentlich höherer Geschwindigkeit auf einen mit 80 vor ihr fahrenden Chevrolet  auf. Die Fahrzeuge wurden total beschädigt und blockierten sowohl den rechten als auch den linken Fahrstreifen, der zu dieser Zeit noch geringe Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es nicht.

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