Flensburg : Scherben und Tritte: 22-Jähriger randaliert

Ein Frau in Flensburg wählte in der Nacht zum Freitag den Notruf. Die Polizisten fanden einen jungen Mann in einem Scherbenhaufen.

shz.de von
13. Mai 2013, 09:47 Uhr

Flensburg | Die Polizei wurde in den Flensburger Stadtteil Jürgensby gerufen: Ein 22-jähriger Flensburger kniete gegen zwei Uhr morgens in einem Scherbenhaufen, schrie Bedrohungen und Beleidigungen gegen die Beamten. "Zeugen hielten den Mann bereits fest und verhinderten, dass er Unbeteiligte mit den Scherben verletzen konnte", teilt die Polizei mit. Die Beamten fixierten den Mann und brachten ihn zur Wache. Dabei versuchte er, nach den Polizisten zu spucken und nach ihnen zu treten. Auf der Wache sprang er gegen die metallene Tür der Gewahrsamzelle, wo er zwischenzeitlich untergebracht war.
Der Mann wurde vom Sozialpsychiatrischen Dienst zwangseingewiesen. Er wird sich in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verantworten müssen.

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