Unfall auf der A1 : Sattelzug mit Tanklaster zusammengestoßen

Auf der eisglatten A1 rutschte ein Lkw in die Leitplanke - der Fahrer blieb unverletzt. Foto: Peter Wüst
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Auf der eisglatten A1 rutschte ein Lkw in die Leitplanke - der Fahrer blieb unverletzt. Foto: Peter Wüst

Glatte Piste: Am Dienstagmorgen kam es zu mehreren Lkw-Unfällen auf der A1. Ein Fahrzeug durchbrach bei Barsbüttel die Mittelleitplanke, kollidierte mit einem Tanklaster.

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17. Januar 2013, 07:38 Uhr

Barsbüttel | Ein Sattelzug hat am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr auf der A1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld (Kreis Stormarn) die Mittelleitplanke durchbrochen und ist auf der Gegenfahrbahn mit einem Tanklaster zusammengestoßen. Der mit Tiefkühlfisch beladene Sattelzug kippte um, der Tankauflieger wurde beschädigt. Der Sattelzug sei vermutlich auf glatter Fahrbahn Richtung Norden ins Schleudern geraten, sagte ein Polizeisprecher. Wie durch ein Wunder blieb der Der 55-jährige holländische Fahrer weitgehend unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Zwei weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierten mit den Unfallfahrzeugen und der auf der Fahrbahn liegenden Leitplanke. Einer der Fahrer verletzte sich dabei leicht.

Für die Bergungsarbeiten musste die A1 in Richtung Hamburg an der Unfallstelle voll gesperrt werden, in Richtung Lübeck wurde der Verkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Sperrung werde noch mehrere Stunden anhalten, sagte ein Polizeisprecher. Die Rettungskräfte versuchten, die Leitplanke wegzufräsen.
Zuvor waren fast an gleicher Stelle gegen 6 Uhr drei Lkw zusammengestoßen. Wie die Autobahnpolizei Bad Oldesloe mitteilte, geriet ein 53-Jähriger in Höhe Barsbüttel mit seinem Sattelzug ins Rutschen, als er wegen eines langsameren Wagens vor ihm abbremsen wollte. Die Fahrzeuge stießen zusamen. Da der Fahrer im letzten Moment noch versucht hatte, nach links auszuweichen, touchierte er auch noch einen neben ihm fahrenden Lastwagen. Nach Angaben der Autobahnpolizei wurde niemand verletzt. Der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Es bildete sich ein Stau von etwa vier Kilometern.

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