Neumünster : Sattelzug landet auf A7 im Graben

Für die Arbeiten an der Unfallstelle musste der rechte Fahrstreifen der A7 Richtung Norden gesperrt werden. Foto: Joachim Krüger
Für die Arbeiten an der Unfallstelle musste der rechte Fahrstreifen der A7 Richtung Norden gesperrt werden. Foto: Joachim Krüger

Er war offenbar übermüdet: Ein Lkw-Fahrer ist am frühen Samstagmorgen auf der A7 eingeschlafen. Er landete mit seinem Sattelzug im Graben. Seine Beifahrerin wurde verletzt.

shz.de von
06. Mai 2013, 06:56 Uhr

Neumünster | Ein Sattelzug-Unfall auf der A7 bei Neumünster hat am Samstag zu stundenlangen Behinderungen geführt. Zeitweilig staute sich der Verkehr zwischen den Autobahn-Anschlussstellen Neumünster Mitte und Nord in Fahrtrichtung Norden auf rund zehn Kilometer, teilte die Polizei in Neumünster mit.
Weil Dieselkraftstoff ausgelaufen war, musste ein Bagger die kontaminierte Erde an der Unfallstelle ausheben. Die Fahrzeuge wurden auf einem Fahrstreifen vorbeigeleitet. Auf der Gegenseitige hätten neugierige Langsamfahrer den Verkehr behindert.
Der offenbar übermüdeter Lkw-Fahrer war am frühen Morgen offenbar eingeschlafen und mit seinem Sattelzug im Graben gelandet. Der 64-Jährige sei nach rechts von der Fahrbahn abkommen, hatte die Polizei mitgeteilt. Seine gleichaltrige Beifahrerin wurde verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Da vom Sattelzug eine Notrufsäule umgefahren wurde, waren die Notrufsäulen zwischen den Anschlussstellen Schnelsen Nord und Neumünster Nord vorübergehend ausgefallen.

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