Zu viel Wind : Roboterboot macht schlapp

 Foto: Hallstein
Foto: Hallstein

igentlich sollte es 150 Seemeilen allein zurücklegen - das norddeutsche schlechte Sommerwetter machte diesem Vorhaben jedoch vorzeitig ein Ende.

Avatar_shz von
18. Juli 2012, 07:59 Uhr

Eckernförde/Wien | Es hat 70 Seemeilen zurückgelegt und nebenbei sogar noch etliche Schweinswale aufgespürt - ein unbemanntes Roboter-Boot einer kleinen Forschergruppe um Dr. Roland Stelzer aus Österreich (Foto). "ASV Roboat" fährt unbemannt, wird einzig von einem programmierten Computer gesteuert. Die Energie liefern Wind und Sonne. Stelzer ist Projektleiter der Österreichischen Gesellschaft für Innovative Computerwissenschaften in Wien. Sein Ziel ist die Entwicklung eines autark fahrenden Bootes zu Forschungszwecken. Eigentlich sollte es 150 Seemeilen allein zurücklegen - das norddeutsche schlechte Sommerwetter machte diesem Vorhaben jedoch vorzeitig ein Ende. Die Mechanik hielt dem Wind nicht stand. Dennoch: "Wir haben viel gelernt", sagt Stelzer.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen