B430 : Rinderjagd in Hohenwestedt - ein Tier tot

Am Vormittag standen die drei entlaufenen Galloways noch auf einem Feld in Hohenwestedt. Foto: Friederichs
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Am Vormittag standen die drei entlaufenen Galloways noch auf einem Feld in Hohenwestedt. Foto: Friederichs

Ein Galloway wurde erschossen, ein Kalb betäubt, ein drittes Tier ist weiter auf der Flucht. Polizei und Jäger haben versucht, drei entlaufene Rinder in Hohenwestedt einzufangen.

shz.de von
10. Mai 2013, 09:17 Uhr

Hohenwestedt | Wildwest an der B430 in Hohenwestedt: Seitdem sie vor einigen Tagen von einer Koppel ausgebüxt sind, irren zwei weibliche Robustrinder und ein Kalb in und bei Hohenwestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) umher. Schon öfter wurden sie auf der Bundesstraße und an Bahngleisen gesehen.
Am heutigen Mittwoch kamen Polizisten und Landwirte den Tieren erstmals so nahe, dass sie sie wieder hätten einfangen können. Doch die verwilderten Rinder ließen sich nicht treiben - stattdessen setzte eines von ihnen zur Flucht in Richtung Bundesstraße an. Ein Polizist sah keine andere Möglichkeit, das Tier mit einem Gewehr zu erlegen.

Ein Rind weiterhin auf der Flucht


Die zweite Kuh und das Rind flohen in eine andere Richtung, die Jagd ging weiter über Felder und durch Wälder. Polizisten fuhren sich immer wieder leicht mit ihren Fahrzeugen fest. Ein Jäger konnte das Kalb schließlich mit einem Betäubungsgewehr außer Gefecht setzen und es so vor dem sicheren Tod bewahren.
Ein Rind irrt weiter umher - es lief in Richtung Grauel davon. Autofahrer sollten auf der Bundesstraße 430 vorsichtig fahren. Sie führt von Hohenwestedt nach Neumünster im Osten und nach Schenefeld im Westen.
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