Sommerferien in NRW : Reisewelle rollt - Stau-Stress in SH

Geduldsprobe auf der Autobahn. Foto: dpa
Geduldsprobe auf der Autobahn. Foto: dpa

Der Ansturm der Touristen sorgt für Staus auf den Autobahnen in Richtung Norden. Die Sommerferien haben in mehreren Bundesländern begonnen.

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21. Juli 2013, 03:16 Uhr

Auf der A1 wuchs die Blechlawine an einer Baustelle zwischen dem Kreuz Maschen und Öjendorf zeitweise auf 20 Kilometer an. Zwischen Stapelfeld und Bad Oldesloe mussten die Autofahrer ebenfalls Nerven und Geduld bewahren, auch von dort meldete die Polizei 20 Kilometer stockenden Verkehr.
Auf der A7 vor und hinter dem Elbtunnel in Richtung Norden gab es jeweils sechs Kilometer lange Staus; weiter nördlich am Bordesholmer Dreieck waren es schon etwa zehn Kilometer. Tendenz steigend. "Die Autofahrer sind besonnen unterwegs. Wir hatten bisher nur einen Unfall ohne Verletzte", sagte Thorsten Jensen vom Verkehrsleitzentrum der Hamburger Polizei.
"Die Situation ist eigentlich für diesen Zeitraum völlig normal.

"Berühmt-berüchtigter Bettenwechsel in Dänemark"

Schließlich müssen wir an einem Sonnabend mit so schönem Wetter noch mit vielen Tagesausflüglern rechnen. Dazu kommt der berühmt-berüchtigte Bettenwechsel in Dänemark", meinte Bernd Bigalk vom Polizei-Lagezentrum in Kiel. Stockender Verkehr wurde auch von der wichtigen Bundesstraße 404 Richtung Schwarzenbek gemeldet.
Markant für die Verkehrsströme am dritten Juli-Wochenende an die norddeutschen Küsten ist vor allem der Ferienstart in Nordrhein-Westfalen. Zu den Urlaubern von Rhein, Ruhr, Lippe und Ems gesellen sich nach Angaben des ADAC auch Touristen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und aus den Niederlanden. Sonne und Meer lockten wie immer aber auch Tausende Tages-Touristen an den Strand: Viele Parkplätze in den Küsten- und Badeorten waren voll.
Schon am Freitag hatte der ADAC gewarnt: "Autofahrer auf dem Weg in den Urlaub werden sich an diesem Wochenende noch mehr quälen müssen als am Wochenende zuvor. Es gibt kaum mehr Strecken ohne Staus."

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