6000 Euro Strafe : Rasender Geschäftsmann bedrängte Zivilstreife

Der Angeklagte war bei der Fahrt im Dezember 2010 auch einer Zivilstreife der Polizei blinkend und hupend so dicht aufgefahren, dass die Beamten ihr Blaulicht aufs Auto setzten und ihn per Handzeichen zum Anhalten zwangen. Archiv-Foto: dpa
Der Angeklagte war bei der Fahrt im Dezember 2010 auch einer Zivilstreife der Polizei blinkend und hupend so dicht aufgefahren, dass die Beamten ihr Blaulicht aufs Auto setzten und ihn per Handzeichen zum Anhalten zwangen. Archiv-Foto: dpa

Er war auf dem Weg zu einem Millionengeschäft. Und der Weg dahin über die A7 war teuer. 6000 Euro Strafe muss ein rasender Geschäftsmann bezahlen.

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02. Juni 2011, 07:32 Uhr

Weil er auf der Autobabahn A7 Richtung Hamburg Autofahrer massiv bedrängte, muss ein 52 Jahre alter Geschäftsmann 6000 Euro Geldstrafe zahlen. Das Amtsgericht Neumünster verurteilte den IT-Unternehmer am Dienstag wegen Nötigung in zwei Fällen. Die rüde Fahrweise bezeichnete der Richter als "große Sauerei".
Der Angeklagte war bei der Fahrt im Dezember 2010 auch einer Zivilstreife der Polizei blinkend und hupend so dicht aufgefahren, dass die Beamten ihr Blaulicht aufs Auto setzten und ihn per Handzeichen zum Anhalten zwangen. Vor Gericht sagten Zeugen, dass sie große Angst vor einem Unfall hatten. Der reuige 52-Jährige war nach eigenen Angaben auf der Fahrt zu einem Millionengeschäft in Hamburg. Als Monatsverdienst nannte er netto 4000 Euro.
(dpa, shz)

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