Hamburg : Protest gegen Kraftwerk Moorburg

Teilnehmer einer Protestkundgebung werden durch Wasserwerfereinsatz darin gehindert zur Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg vorzudringen.  Foto: dpa
Teilnehmer einer Protestkundgebung werden durch Wasserwerfereinsatz darin gehindert zur Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg vorzudringen. Foto: dpa

Rund 700 Menschen nahmen am Protestmarsch zur Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg teil. Die Polizei musste sogar Wasserwerfer einsetzen.

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25. August 2008, 04:42 Uhr

Mehrere hundert Gegner des umstrittenen Kohlekraftwerks Moorburg haben am Sonnabend am Rande einer Demonstration in Hamburg versucht, auf die Baustelle der Anlage zu gelangen. Nach Polizeiangaben waren etwa 400 Teilnehmer des Protestzugs an der Aktion beteiligt. Die Sicherheitskräfte hätten Wasserwerfer eingesetzt und einen Durchbruch auf das Baugelände verhindert, sagte ein Polizeisprecher. Es habe Fest- und Ingewahrsamnahmen gegeben. Insgesamt nahmen an dem Protestzug gegen den Bau des Kraftwerks nach Polizeiangaben rund 600 Demonstranten teil. Die Veranstalter sprachen von etwa 700 Teilnehmern.
Bereits am Mittwoch war eine Gruppe auf die Baustelle vorgedrungen und hatte auf einem Kran ein Transparent entrollt. Die Protestaktionen gegen das Kohlekraftwerk sind ein Hauptanliegen der Teilnehmer eines einwöchigen Klima- und Antirassimus-Camps, das bis Sonntag stattfindet.

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