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Hamburg, Pinneberg, Elmshorn : Probleme mit Osterfeuern: Eins war so groß wie ein Handballfeld

vom

Kräftiger Wind sorgte für Einsätze der Feuerwehr. Nicht alle Feuer durften brennen.

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2016 | 14:03 Uhr

Hamburg/Elmshorn | Kräftiger Wind und starker Funkenflug haben der Hamburger Feuerwehr bei den traditionellen Osterfeuern am Elbstrand Probleme bereitet. Der Wind habe am Samstagabend zu einem „Funkenregen“ geführt, der die Reetdachhäuser am Elbhang hätte in Brand setzen können, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Die Einsatzkräfte hätten daraufhin zwei der vier großen Osterfeuer gelöscht. Rund 15.000 Menschen waren den Angaben zufolge gekommen, um sich an der Elbe die großen Osterfeuer anzuschauen.

In Absprache mit der Polizei sei entschieden worden, die anderen beiden geplanten Osterfeuer nicht mehr zu entzünden, erklärte der Sprecher. Eines dieser Feuer habe aber schließlich - zur Freude der Besucher - doch noch unter der Kontrolle der Feuerwehr gebrannt.

In Elmshorn legte ein Osterfeuer am Samstagabend den Zugverkehr zwischen Hamburg und Sylt eine Stunde lang lahm. Ein Lokführer hatte gemeldet, dass er wegen starker Rauchentwicklung nicht weiterfahren könne, wie ein Polizeisprecher sagte. Daraufhin sperrten Einsatzkräfte die Strecke, bis die Feuerwehr das Osterfeuer gelöscht hatte.

In Pinneberg musste die Feuerwehr ein Osterfeuer löschen, das in der Nähe einer Baumschule so groß wie ein Handballfeld geworden war, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete. Auch dieser Brand war nur wenige Hundert Meter von den Bahngleisen entfernt. Hier kam es jedoch zu keinen Beeinträchtigungen im Zugverkehr.

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