Hongkong : Positive Doping-Probe bei Ahlmanns Pferd Cöster

Christian Ahlmann mit seinem Wallach Cöster. Foto: ddp
Christian Ahlmann mit seinem Wallach Cöster. Foto: ddp

Deutscher Springreiter wegen Dopingverdachts gesperrt. In Tests an Christian Ahlmanns Wallach Cöster wurde eine verbotene Substanz gefunden.

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21. August 2008, 06:57 Uhr

Das deutsche Springreiter-Team ist bei den Olympischen Spielen von einem Doping-Fall betroffen. Bei Christian Ahlmanns Pferd Cöster wurde die verbotene Substanz Capsaicin festgestellt, teilte die Deutsche Reiterliche Vereinigung FN am Donnerstag in Hongkong mit. Der Internationale Verband FEI suspendierte Ahlmann umgehend. Der 33-Jährige aus Marl kann damit nicht am Einzel-Finale der besten 35 Reiter am (heutigen) Donnerstag teilnehmen.
Damit werden aus dem deutschen Team nur Meredith Michaels-Beerbaum und Ludger Beerbaum um die Medaillen kämpfen. Ahlmann gehörte zur deutschen Equipe, die am Montag im Mannschafts-Wettbewerb Fünfte geworden war. Die Probe war einen Tag zuvor genommen worden. Seit diesen Olympischen Spielen ist eine neue Regelung in Kraft, bei der bereits nach der positiven A-Probe Reiter und Pferd das Turnier verlassen müssen.
Die Öffnung der B-Probe von Cöster ist für Freitag im "Hong Kong Analytical Laboratory" angesetzt. Vor dem Abflug zu den Spielen in Hongkong hatte es eine interne Kontrolle der deutschen Olympia-Teilnehmer gegeben. Dabei sind nach Angaben des deutschen Tierarztes Björn Nolting alle Proben negativ gewesen. Vor vier Jahren in Athen hatte die deutsche Mannschaft ihre Goldmedaille im Teamwettbewerb verloren, weil eine Behandlung an Ludger Beerbaums Pferd Goldfever nicht angemeldet worden war.

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