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Viel geklickt auf shz.de : „Porno-Panne“, Delfine und Herpes-Epidemie: Die Top Ten im Februar

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Viele dramatische Nachrichten, aber auch ein paar gute: Schleswig Holstein freut sich über Delfine und amüsiert sich über eine „Porno-Panne“.

10. „Porno-Panne“? Quickborns Bürgermeister wehrt sich gegen Bild-Bericht

Medienrummel um Thomas Köppl: So berichtete die „Bild“ in ihrer Bundesausgabe.

Medienrummel um Thomas Köppl: So berichtete die „Bild“ in ihrer Bundesausgabe.

Foto: Thieme
 

Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl wollte sich eigentlich nur auf Facebook zur AfD-Debatte äußern. Um seine Aussage zu bekräftigen postete er auch einen Screenshot seines Tablets - der zeigt allerdings auch die geöffnete Porno-Seite. Nachdem die Bild-Zeitung das peinliche Missgeschick veröffentlicht hatte, rechtfertigte sich der Bürgermeister. Er habe nur einen Erotik-Begriff recherchiert, den er gehört, aber nicht gekannt habe.

9. Facebook-Fotos und Videos: Delfine in der Flensburger Förde gesichtet

 

Eine kleine Sensation: In der Flensburger Förde wurden zwei Define gesichtet. Sie schwimmen neben Booten her und können auch vom Ufer aus beobachtet werden. Uns erreichten zahlreiche Video-Aufnahmen und Leser-Fotos.

8. Mädchen auf Sylt aufgegriffen: Polizei sucht nach Hinweisen

 

Am 5. Februar wurde auf Sylt ein Mädchen aufgegriffen, das nicht sagen konnte, wie es hieß oder wo es wohnte. Die Polizei bat um Mithilfe. In der darauffolgenden Woche konnten aber die Angaben der jungen Frau und eine Vermisstenanzeige ihrer Eltern dafür sorgen, dass sie identifiziert wurde.

7. Hubschrauber stürzt bei Bimöhlen ab: zwei Tote und ein Schwerverletzter

Ein Kran auf der Koppel hilft bei der Bergung des abgestürzten Hubschraubers.

Ein Kran hilft bei der Bergung des abgestürzten Hubschraubers.

Foto: Eckhard Gehm
 

Am  Donnerstag, den 25. Februar ereignete sich ein tragisches Unglück. Ein Hubschrauber der Bundespolizei stürzte in Bimöhlen im Kreis Segeberg ab, zwei Polizisten kamen ums Leben. Die Polizei hatte mit dem Hubschrauber eine Übung mit dem Spezialeinsatzkommando (SEK) Schleswig-Holstein durchgeführt. Die Unfallursache ist bisher nicht geklärt.

6. Zwangsversteigerung in Flensburg: Niemand will die Hahn-Villa am See

Traumhaus am Rüder See: Dem Wertgutachten zufolge betrug der Herstellungswert im Jahr 2000 „nur“ knapp drei Millionen Euro – doch selbst für zwei Millionen will es derzeit niemand haben.
Traumhaus am Rüder See: Dem Wertgutachten zufolge betrug der Herstellungswert im Jahr 2000 „nur“ knapp drei Millionen Euro – doch selbst für zwei Millionen will es derzeit niemand haben. Foto: Michael Staudt
 

Eine Luxus-Villa, die keiner will. Für gut zwei Millionen Euro hätte man die Glücksburger Hahn-Villa haben können, der Verkehrswert wurde vom Gutachter auf 4,17 Millionen taxiert. Das haben potentielle Käufer am 22. Februar bei der Auktion verpasst: einen Swimmingpool mit Gegenstromanlage, 3,50 Meter hohe Räume mit drei Meter hohen Türen, Billardzimmer, mehrere Bäder, mehrere Küchen, Sauna, Weinkeller, Fitnessraum, Kamine, eine Bar, eine Tiefgarage mit üppigen Ausmaßen und einer Drehscheibe für Kraftfahrzeuge. Vielleicht ja beim nächsten Mal.

5. Kommentar zur Räumung der Luftschlossfabrik: Stadt zerstört Freiraum, um freie Fläche zu schaffen

 

Ein Kommentar, für den unser Redakteur viel Lob und viel Kritik erielt. Die Räumung des Harniskai in Flensburg polarisierte, es wurde hitzig diskutiert. Das alternative Kulturangebot der Luftschlossfabrik wurde mit Bulldozern beseitigt. Was mit den ehemaligen Bewohnern werden soll und was nun mit der freien Fläche passiert ist noch nicht geklärt.

4. Unfall in der Marienallee: Flensburg: Lkw verliert in Kurve 4800 Flaschen Bier

Albtraum für Biergenießer gegenüber einer Tankstelle in der Marienallee: 4800 Flaschen Bier sind unwiederbringlich verloren.

Albtraum für Biergenießer gegenüber einer Tankstelle in der Marienallee: 4800 Flaschen Bier sind unwiederbringlich verloren.

Foto: Sebastian Iwersen

Großes Pech für einen 26-jährigen Lastwagenfahrer und alle Bierliebhaber am Montagmorgen in der Flensburger Marienallee: Bei der Kurvenfahrt eines Getränkefahrzeuges hat sich plötzlich die Ladebordwand geöffnet – 240 Kisten Bier rutschten auf die Straße. 2.400 Liter Bier landeten in der Kanalisation. Für die Aufräumarbeiten musste das Technische Betriebszentrum (TBZ) der Stadt anrücken. Mit einem Radlader wurden die Scherben zusammengeräumt und anschließend entsorgt.

3.  Ela Ela-Disco in Schleswig: Facebook-Protest gegen Türsteher

Das Ela-Ela im Gewerbegebiet St. Jürgen lockt bereits seit über 30 Jahren bis zu 2000 Feiergäste pro Abend an.
Das Ela-Ela im Gewerbegebiet St. Jürgen lockt bereits seit über 30 Jahren bis zu 2000 Feiergäste pro Abend an. Foto: wim
 

Der 24-jährige Sean Collin Hodge löst mit einem Facebook-Eintrag Diskussion über das Sicherheitspersonal im Ela-Ela aus. In seinem Post machte er seinem Ärger darüber Luft, dass er in der Nacht zum 24. Januar unsanft aus der Disco geflogen ist. Über die Gründe gibt es allerdings sehr unterschiedliche Auffassungen, die Betreiber sprechen von Rufmord und erstatten Anzeige.

2. Orca vor Sylt: Seltener Wal an Sylter Strand gefunden

<p>Schwertwale sind in der Nordsee eigentlich weiter im Norden zu Hause.</p>

Schwertwale sind in der Nordsee eigentlich weiter im Norden zu Hause.

Foto: Rainer Boeck
 

Das Schwertwal-Kalb, das am 7. Februar am Strand von Sylt gefunden wurde, war vielleicht noch lebend gestrandet. Eventuell wurde das männliche Junge durch einen Sturm von seiner Mutter getrennt. Normalerweise kommen Schwertwale an der Nordseeküste sehr selten vor.

1. Herpes-Epidemie in Mildstedt: Sechs Pferde im Reitverein gestorben

Vereins-Chef Dieter Friedrichsen macht es gar keine rechte Freude mehr, sich in den Pferdeställen umzuschauen.
Vereins-Chef Dieter Friedrichsen macht es gar keine rechte Freude mehr, sich in den Pferdeställen umzuschauen. Foto: ume
 

Diese schreckliche Nachricht schockierte viele Leser: Im Mildstedter Reit- und Fahrverein (RuFV) bei Husum war in einem Stall Anfang Februar Pferde-Herpes ausgebrochen. Sechs Pferde sind an der Krankheit verendet. Die hoch-ansteckenden Herpes-Viren können Thrombosen auslösen. Diese wiederum sorgen für Infarkte und schädigen das Nervensystem. Die Pferde in Mildstedt mussten eingeschläfert werden, da sie schwerste neurologische Ausfallerscheinungen hatten.

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erstellt am 03.Mär.2016 | 18:49 Uhr

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