Flugzeugabsturz im Sauerland : Polizei setzt die Suche mit Spürhunden fort

Nachdem die Suche nach Trümmern und Leichenteilen zunächst eingestellt werden sollte, wird sie nun doch fortgesetzt. Ein Zivilflugzeug und ein Eurofighter waren am Montag kollidiert.

shz.de von
25. Juni 2014, 10:45 Uhr

Olsberg/Holt | Nach dem Absturz eines Flugzeugs bei einer Luftwaffenübung im Sauerland treibt die Polizei nun doch die Suche nach Teilen der Leichen voran. Zahlreiche Spürhunde seien bereits im Einsatz, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Besatzungsmitglieder aus Schleswig-Holstein – zwei 50 und 43 Jahre alte ehemalige Militärpiloten – tot sind. Am Wrack waren bereits mehrere Leichenteile gefunden worden, die aber noch nicht identifiziert sind.

Die Suche sollte zunächst eingestellt werden. Bis zum späten Dienstagabend seien alle Gebiete abgesucht worden, in denen Überreste vermutet wurden, sagte ein Sprecher der Polizei in Meschede am Mittwoch. Am Dienstag seien 160 Polizisten im Einsatz gewesen. Insgesamt wurde eine etwa drei Kilometer lange Schneise entlang der Flugrichtung bis hin zur Hauptabsturzstelle kurz hinter der Ortschaft Olsberg-Elpe durchkämmt.

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