Schleswig : Polizei legt Schrottauto an Ort und Stelle still

Dieses Auto durfte nicht mehr weiterfahren: Die Karrosserie stark deformiert, das Hinterrad eierte, die Bremsen funktionierten nicht. Die Polizei legte den Wagen sofort still.

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15. Januar 2012, 10:36 Uhr

Schleswig | Den Beamten fiel bei ihrer Kontrolle in Schleswig zunächst nur die starke Deformierung am Heck auf. Die waren offensichtlich Folgen eines Verkehrsunfalls. Außerdem eierte eines der Hinterräder.
Was die Polizisten dann aber bei näherer Inspektion des Wagens fanden, verschlug ihnen die Sprache: So war unter anderem die Bremsleitung an der Hinterachse einseitig abmontiert. Das Ende der Bremsleitung war dabei notdürftig mit einer Schraube abgedichtet worden, was dazu führte, dass an der kompletten Hinterachse keinerlei Bremswirkung mehr vorhanden war.
Ebenso war durch den schleifenden Hinterreifen der Tankstutzen auf einer Länge von etwa 5 Zentimeter aufgescheuert. Eine unerlaubte Unterbodenbeleuchtung war derart montiert gewesen, dass deren Kabelleitungen an der Antriebswelle schleiften.
Außerdem war auch noch ein Reifen einseitig abgefahren - ein Profil war fast nicht mehr zu erkennen.
Neben der Kosten der Begutachtung durch den Kfz-Sachverständigen und der Zwangsstilllegung erwartet den betroffenen Kfz-Halter eine Geldbuße.
Die vier Insassen des Wagens mussten ihren Weg ohne Auto fortsetzen.

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