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Osterbrauchtum : Osterlamm: Wie bekommen wir das selbst hin?

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Woher kommt der Osterhase und warum feiern wir das Osterfest? shz.de beantwortet in einer Serie Fragen rund um die Feiertage.

Traditionell gibt es in vielen Familien an Ostern das Osterlamm – es spielt in der christlichen Welt eine wichtige Rolle.

Im Alten Testament im 2. Buch Mose legt Gott ein Lamm als Opfermahl beim jüdischen Passafest fest. Martin Luther machte das „Passalamm“ in seiner Übersetzung der Bibel zum „Osterlamm“.

In der Offenbarung des Johannis ist das Lamm das Symbol für den Opfertod Christi. Das Lamm wurde so zum Symbol für die Eucharistie, das göttlich-menschliche Liebesmahl. Deswegen isst man an Ostern Lamm – allerdings nicht nur als heißen Braten aus dem Ofen.

Auf dem österlichen Frühstückstisch stehen auch Lämmer aus Teig. Sie sind schnell selbst gemacht: Zutaten: 200 g Zucker, 75 g Butter, 3 Eier, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 EL Rum, etwas Muskat, 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, eine halbe Tasse Milch.

Foto: imago/epd
 

Zubereitung: Butter, Zucker, und Eier schaumig rühren und mit Rum und Muskat abschmecken. Unter das mit Milch angerührte Mehl und Backpulver den Teig mischen, bis die Masse dickschaumig ist. Der Teig kommt in die gefettete Lammbackform . Bei Mittelhitze ca 45 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

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erstellt am 01.Apr.2015 | 12:34 Uhr

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