Osterbrauchtum : Osterfeuer: Warum? Seit wann? Und vor allem: wo?

Woher kommt der Osterhase und warum feiern wir das Osterfest? shz.de beantwortet in einer Serie Fragen rund um die Feiertage.

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01. April 2015, 12:32 Uhr

Osterfeuer und Osterkerzen symbolisieren das neue Licht, das mit Christus in die Welt gekommen ist. Seit dem 15 Jahrhundert ist diese Tradition belegt – mit Unterbrechungen: Zunächst nur in katholischen Gebieten beheimatet, gingen Evangelen nach der Aufklärung sogar gegen das Brauchtum vor. Der Rat der niedersächsischen Stadt Quedlinburg sprach sich 1821 gegen die „zwey Mißbräuche“, die „aus dem grauen Alterthum“ kommen aus. Mittlerweile hat das Osterfeuer aber seinen Platz in schleswig-holsteinischen Dörfern zurückerobert.

Für viele gehört er einfach mit zum perfekten Ostertisch dazu: der Osterstrauch. Osterglocken, Narzissen, Tulpen oder Schlüsselblumen – Hauptsache bunt und blühend.

imago/imagebroker
 

Der Osterstrauch hat eine ähnliche Symbolik wie die Barbarazweige. Kurz vor dem Fest schneidet man Birken oder Haselnusszweige, stellt sie ins Wasser und schmückt diese mit Eiern und Schleifen. Kurz danach treiben die Zweige aus – das frische Grün symbolisiert die Auferstehung.

Die Osterfeuer 2015 in SH auf einer interaktiven Karte:

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