Rendsburg : Norla ist komplett ausgebucht

Neue und alte Landmaschinen sind ab morgen auf der Norla zu sehen. Foto: dpa
Neue und alte Landmaschinen sind ab morgen auf der Norla zu sehen. Foto: dpa

Mit mehr als 70 .000 Besuchern rechnet die Messegesellschaft bei der am Donnerstag beginnenden Norla auf dem Messegelände in Rendsburg.

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29. August 2012, 08:43 Uhr

Rendsburg | Bis Sonntag werden dort weit mehr als 500 Aussteller fast 900 Produktbereiche präsentieren. "Wir sind mehr als ausgebucht", freut sich Jürgen Pallasch, einer der beiden Geschäftsführer. Auch in diesem Jahr soll neben dem Anspruch einer landwirtschaftlichen Fachausstellung der Verbraucher ein umfassendes Angebot vorfinden. Geschäftsführer Stephan Ger steuer nannte die Mischung aus Fachausstellung und Verbraucherthemen ein "Erfolgsmodell".
320 Firmen rund um die Technik, 100 Dienstleister, mehr als 130 Aussteller aus dem Ernährungsbereich sowie 33 gastronomische Betriebe werden sich präsentieren. Auch die jüngsten Besucher sollen auf ihre Kosten kommen. Sie können Fjord-Pferde, Shetland-Ponys, Ziegen, Geflügel, Kaninchen hautnah erleben. Es werden alle Facetten präsentiert, die das Leben auf dem Lande bereichern.
"Beruf mit Beschäftigungsgarantie"
Die Messegesellschaft ist davon überzeugt, dass der positive Trend der Norla sich fortsetzt und kündigte an, weiter in das Gelände zu investieren, um es für die Norla attraktiver zu gestalten. Unter anderem ist ein Treckerparcours geplant.
Als einen "Beruf mit Beschäftigungsgarantie" bezeichnete Thorsten Ebken, Präsident des Gesamtverbandes Land-Bau-Technik Nord, den des Landmaschinen- und Baumaschinentechnikers. 278 Fachbetriebe in Schleswig-Holstein dürften dazu ausbilden. Er hofft, dass die Norla, auf der neueste Landmaschinen-Technik "von der Heckenschere bis zum Mähdrescher mit neun Metern Breite" zu sehen sein wird, möglichst viele junge Menschen dazu bewegen wird, diesen Berufszweig einzuschlagen. Auf die Bedeutung der Ausbildungsbetriebe, die sich auch auf der Norla präsentieren, wies Claus Heller, Präsident der Landwirtschaftskammer, hin.
Diskussionen zum Thema Tierwohl
Auch auf die aktuell gesellschaftspolitisch geführte Diskussion "Tank oder Teller" ging Bauernpräsident Werner Schwarz während der Pressekonferenz zur Norla ein: "Wir haben den Auftrag, Nahrungsmittel zu erzeugen. Wir werden aber nicht umhin kommen, die Energieproduktion mit aufzunehmen. Dass die Norla auch ein wichtiges politisches Forum für die Landwirtschaft bedeute, sehe man zum Beispiel an der Milchkundgebung und an den Diskussionen zum Thema Tierwohl, sagte Schwarz.
Rechtzeitig zum Beginn der Norla hat die Landwirtschaftskammer Hefte mit Erklärungen von Fachbegriffen zu den Themen Landwirtschaft, Forst, Gartenbau und Fischerei herausgebracht, um dem Laien diese Bereiche verständlicher zu gestalten.
Wegen der Sperrung einer Röhre bei den Bauarbeiten am Kanaltunnel rät die Messegesellschaft, die Norla über die Autobahn anzufahren und den neuen Zubringer zu benutzen.

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