Wenig Feuerwehr-Einsätze : Norden bleibt von Unwetter verschont

Es gab zwar herabfallende Äste und Regen, doch entstanden dabei keine größeren Schäden. Foto: dpa
Es gab zwar herabfallende Äste und Regen, doch entstanden dabei keine größeren Schäden. Foto: dpa

Das angekündigte Unwetter ist im Norden weitaus glimpflicher abgelaufen als erwartet. Polizei und Feuerwehr hatten nur wenige Einsätze in der Nacht zu Freitag.

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22. Juni 2013, 10:46 Uhr

Hamburg/Kiel | Das Unwetter hat Schleswig-Holstein und Hamburg - anders als erwartet - in der Nacht zu Freitag weitestgehend verschont. Nach Auskunft von Polizei und Feuerwehr gab es zwar vereinzelt entwurzelte Bäume, herabfallende Äste und Regen, doch entstanden dabei keine größeren Schäden. "Wir hatten ein paar Einsätze wegen des Wetters, aber nichts Schlimmes", so ein Sprecher der Feuerwehr Hamburg.
Am Freitag zieht der Regen im Laufe des Vormittags nordwärts ab. Mit 19 Grad auf Sylt und Helgoland sowie 24 Grad in Lauenburg kühlt es etwas ab. An der Nordsee wird Wind mit stark stürmischen Böen erwartet.
In der Nacht zum Donnerstag waren die Feuerwehren in Folge der Unwetter zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Gewitter und Starkregen hatten für Chaos gesorgt. Im Norden des Landes tobten Gewitter, bei Hamburg sorgte starker Regen für Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Die Landkreise Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg zählten 490 Einsätze in drei Stunden. Teilweise mussten Bahnunterführungen gesperrt werden, weil darin zu viel Wasser stand. Keller liefen reihenweise voll und Straßen wurden überschwemmt.
Besonders heftig war das Unwetter auch über Nordfriesland und Dithmarschen. Das Dach eines Supermarktes in Brunsbüttel stürzte ein. Anwohner berichteten von Hagelkörnern in der Größe von Tischtennisbällen.

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