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Forsa-Studie : Norddeutsche sind glücklicher und gesünder

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zufriedenheit im Leben und Spaß an der Arbeit - eine Forsa-Studie bescheinigt Schleswig-Holstein Spitzenwerte in puncto Glück. Damit bestätigt sie den „Glücksatlas 2013“.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 19:23 Uhr

Kiel | Die Norddeutschen stehen in punkto Lebenszufriedenheit bundesweit an der Spitze. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) im Norden ist sehr zufrieden mit seinem Leben – der Bundesschnitt liegt bei nur 48 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), für die Menschen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen befragt wurden.

Acht von zehn Berufstätigen (82 Prozent) im Norden sagen, dass ihnen die Arbeit Spaß macht und ein wichtiger Teil ihres Lebens ist. Bundesweit sagen das nur 71 Prozent. Norddeutsche gehen auch besser mit Stress um. Jeder Vierte (26 Prozent) läuft bei Stress erst zur Hochform auf – im Bundesschnitt sind es 17 Prozent. „Stress lässt sich zwar nicht gänzlich aus dem Alltag verbannen, aber den richtigen Umgang mit ihm kann man lernen“, sagt Margarita Frank, Sprecherin des TK-Verbands Schleswig-Holstein/Hamburg. Davon hänge die Lebenszufriedenheit maßgeblich ab. „Wer beispielsweise einen stressigen Joballtag mit seinem abwechslungsreichen Privatleben ausgleicht, aus dem er Energie ziehen kann, ist zufriedener und weniger anfällig für Krankheiten.“

Zudem bewegen sich die Nordlichter mehr. 42 Prozent halten sich durch Gartenarbeit und Spaziergänge fit. Der Bundesdurchschnitt liegt bei nur 37 Prozent. Hierzu passend: 67 Prozent der Befragten empfinden ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut, während es bundesweit 61 Prozent sind.

Bereits für den „Glücksatlas 2013“ der Deutschen Post hatten Wissenschaftler des Allensbach-Instituts herausgefunden, dass Schleswig-Holstein in Deutschland die Hochburg des Glücks ist und das Glücksniveau auf einer Skala von 1 bis 10 mit 7,31 deutlich über dem Bundesschnitt von 7,0 liegt. Die Liebe zur Heimat – insbesondere der Zugang zur Nord- und Ostsee – stellt demnach das größte Plus dar.

Was die guten Vorsätze für das neue Jahr angeht, so steht für die Schleswig-Holsteiner laut einer DAK-Umfrage der Abbau von Stress auf Platz eins, gefolgt von dem Ziel, mehr Zeit für das soziale Netzwerk einzuplanen. Mehr Sport findet sich auf Rang drei.  

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