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Verdi kündigt Ausstände an : Nord-Ostsee-Kanal: Neue Streiks drohen

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Ab Mittwoch könnte auf dem NOK und anderen Bereichen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung SH gestreikt werden. Verdi will Jobgarantien für 12.000 Mitarbeiter.

Kiel | Für Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern bereitet die Gewerkschaft Verdi sich und ihre Mitglieder auf Streiks vor. Vom kommenden Mittwoch ab 0 Uhr bis Samstag, 24 Uhr, "werden die Schleusen, Bauhöfe und WSV-Verwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in unregelmäßigen Zeitabständen bestreikt, wenn bis dahin keine Tarifverhandlungen vereinbart sind", teilt Verdi mit. Denn die Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen der beiden Länder sollen umstrukturiert werden. Von den 12.000 Arbeitsplätze stehen 3000 laut Verdi-Fachbereichsleiter Jochen Penke auf dem Spiel. Mit dem Arbeitskampf will die Gewerkschaft erreichen, dass die betroffenen Mitarbeiter rechtsverbindlich abgesichert sind.
"Weil sowohl der Bundesverkehrs- als auch der Innenminister sich bisher in Schweigen hüllen, müssen wir weitere Arbeitskampfmaßnahmen planen", erklärt Penke. Um Schiffen, Industrie und Hafenbetreibern rechtzeitig Planungssicherheit zu geben, kündigt die Gewerkschaft ihr Vorhaben bereits an. Besonders der Schiffsverkehr auf Nord-Ostsee-Kanal und Elbe dürfte stark beeinträchtigt werden, vermutet Verdi.

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erstellt am 06.Aug.2013 | 09:28 Uhr

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