Zu hohe Wellen : Neuer Helgoland-Katamaran hängt in Spanien fest

Der neue Helgoland-Katamaran hat die Werft auf den Philippinen verlassen und sich auf die weite Seereise nach Deutschland gemacht.
Der neue Helgoland-Katamaran hat die Werft auf den Philippinen verlassen und sich auf die weite Seereise nach Deutschland gemacht.

Der neue Katamaran soll ab 28. April im Einsatz auf der Nordsee sein.

shz.de von
18. April 2018, 20:23 Uhr

Algeciras/Helgoland | Der neue Katamaran für die Verbindung Hamburg-Helgoland sitzt derzeit im spanischen Algeciras fest. Das Schiff liege seit dem 2. April in dem spanischen Hafen, sagte die Geschäftsführerin der Flensburger FRS Helgoline GmbH, Birte Dettmers, am Mittwoch. Eigentlich war der Aufenthalt laut Dettmers nur für drei Tage geplant. Aufgrund des schlechten Wetters, unter anderem vor der portugiesischen Küste, liege das Schiff noch ein paar Tage in Südspanien.

Eine Weiterfahrt sei wegen zu hoher Wellen aktuell nicht möglich. „Das Schiff ist für eine signifikante Wellenhöhe von vier Metern ausgelegt und in dem Gebiet haben wir im Moment sechs bis zehn Meter“, sagte Dettmers. Sie sieht den geplanten Einsatz der neuen Fähre ab dem 28. April aber nicht gefährdet. „Es sieht so aus, als könnten wir Ende der Woche weiterfahren“, betonte sie. Dann brauche das Schiff noch rund vier bis fünf Tage für die Fahrt nach Hamburg. Der neue Katamaran ist der Nachfolger der Helgolandfähre „Halunder Jet“.

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