Nord-Ostsee-Kanal : Neue Sperrtore für Kieler Schleusen

Um Tore, Antrieb und Schleusenmauerwerk im Trockenen überprüfen und reparieren zu können, werden seit Dienstag zwei Sperrtore über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal nach Kiel geschleppt.

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24. Januar 2013, 04:25 Uhr

Kiel | Zwei auffällig grüne Sperrtore werden seit Dienstag über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal von Hamburg zur Schleuse in Kiel-Holtenau geschleppt. Am Mittwoch sollen beide Tore in Kiel angekommen sein. "Mit den Revisionsverschlüsse werden wir in den nächsten Wochen eine Kammer der Kleinen Kieler NOK-Schleusen von außen abdichten und leer pumpen", sagte der zuständige Fachbereichsleiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Kiel, Matthias Visser. So könnten Tore, Antrieb und Schleusenmauerwerk im Trockenen geprüft und repariert werden.
Weil die Kammer seit Jahren nicht in Betrieb ist, wird die Schifffahrt durch diese Baumaßnahme nicht behindert. Nach der Reparatur kann die Kammer wieder genutzt werden. Die hausgroßen Revisionsverschlüsse werden vor die eigentlichen Schleusentore gesetzt. Die neuen Sperrtore sollen in Kiel und Brunsbüttel eingesetzt werden.

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