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Vogelgrippe-Erreger H5N5 : Neue Geflügelpest-Fälle in Schleswig-Holstein

vom

Die Gefahr ist noch immer nicht gebannt. Der Erreger wurde bei Wildvögeln in Neumünster, Warder und Mühlenbarbek nachgewiesen.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2017 | 18:30 Uhr

Neumünster/Warder/Mühlenbarbek | In Schleswig-Holstein sind weitere Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln nachgewiesen worden. Nach Angaben des Landwirtschaftsministerium vom Montag wurde der Geflügelpest-Erreger H5N5 bei einem Schwan in Mühlenbarbek (Kreis Steinburg), einer Ente in Warder (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und einem Kormoran in Neumünster festgestellt. Es seien Sperrbezirke mit einem Radius von drei Kilometern sowie Beobachtungsgebiete eingerichtet worden. Sie umfassen auch Teile des Kreises Segeberg.

Bundesweit wurden nach Angaben des Ministeriums seit Ausbruch der Vogelgrippe im November 2016 672 Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln und 60 bei Geflügelhaltungen, Zoos und Tierparks gemeldet. Die Viren wurden bis Montag bei 46 Wildvogelarten entdeckt.

Derzeit grassieren zwei hochansteckende Erreger: H5N8 sowie der Mischvirus H5N5, ein sogenanntes reassortiertes Influenzavirus auf Basis des ursprünglichen H5N8-Virus. In Schleswig-Holstein war der H5N5-Erreger erstmals Ende Dezember 2016 bei einer Nonnengans aus Brunsbüttel nachgewiesen worden.

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