Vorstellung Jahresbericht 2017 : Nahende Schweinepest: Kieler Landeslabor heuert Personal an

<p>Ein Wildschwein unter Sperrband: SH prüft den Katastrophenplan. /symbolfoto</p>

Ein Wildschwein unter Sperrband: SH prüft den Katastrophenplan. /symbolfoto

Auf 60 Kilometer ist die Afrikanische Schweinepest an Deutschland herangerückt. Minister Albrecht macht sich gefasst.

shz.de von
26. November 2018, 14:14 Uhr

Kiel | Das Landeslabor hat im Zuge der Präventionsmaßnahmen rund um die Afrikanische Schweinepest sein Personal um eine Tierärztin und zwei Laborkräfte aufgestockt. Die Diagnostik von Tierseuchen und anderer infektiöser Tierkrankheiten zähle zu den zentralen und strategisch relevanten Aufgaben des Landeslabors, sagte Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht bei der Vorstellung des Jahresberichts 2017 des Landeslabors am Montag in Kiel.

Wir müssen darauf vorbereitet sein.

Jan Philipp Albrecht zur Afrikanischen Schweinepest

 

Am 13. September waren Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Belgien und damit auch erstmals in Westeuropa entdeckt worden – rund 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Zuvor war die Krankheit bereits in östlichen EU-Staaten aufgetreten. Sie ist für den Menschen ungefährlich, könnte aber zu großen Schäden in Schweinezuchtbeständen führen.

<p>Jan Philipp Albrecht mahnt zur Vorbereitung auf dem ASP-Ernstfall.</p>
dpa

Jan Philipp Albrecht mahnt zur Vorbereitung auf dem ASP-Ernstfall.

Zu einem möglichen Ausbruch der ASP in Deutschland sagte Albrecht: „Wir müssen darauf vorbereitet sein“. Die Maßnahmen im Landeslabor seien ein Baustein im Kampf gegen die Schweinepest. Darüber hinaus gebe es beispielsweise auch Übungen für den Ernstfall sowie Änderungen im Jagdrecht.

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